Tennis News

Tennis News

 

  • Kerber zittert und schimpft sich in dritte Runde


    Die Weltranglistenvierte Angelique Kerber (Kiel) hat beim WTA-Turnier in Miami die dritte Runde erreicht.

    Nach einem Freilos zum Auftakt gewann die 31-Jährige ihr Zweitrundenmatch gegen die tschechische Qualifikantin Karolina Muchova mit 3:6, 6:3, 6:3.

    Kerbers nächste Gegnerin ist die 18-jährige Kanadierin Bianca Andreescu, gegen die sie am Sonntag das Finale von Indian Wells verloren hatte.

    Maria trifft nun auf Stephens

    Auch Tatjana Maria steht in der dritten Runde des Hartplatzturniers.

    Die 31-Jährige schlug Camila Giorgi (Nr. 29) aus Italien mit 6:3, 6:4, im Kampf um das Achtelfinale geht es nun gegen die an Nummer vier gesetzte Sloane Stephens aus den USA.

    Julia Görges (Nr. 15) spielt schon am Samstagnachmittag deutscher Zeit ihr Drittrundenmatch, die deutsche Nummer zwei bekommt es mit Caroline Garcia (Frankreich/Nr. 19) zu tun.

    Kerber nimmt sich Auszeit

    Kerber lag mit 3:6 und 1:2 zurück, ehe sie sich eine medizinische Auszeit nahm und nach einigen Minuten mit bandagiertem linken Oberschenkel auf den Platz zurückkehrte.

    Es war der Wendepunkt im Match, Kerber gewann fünf der nächsten sechs Spiele und schaffte nach knapp anderthalb Stunden den Satzausgleich.

    Im dritten Durchgang legte sie ein schnelles 3:0 vor und verwandelte nach insgesamt 2:03 Stunden Spielzeit ihren ersten Matchball.

  • Miami: Mischa Zverev und Marterer bei Masters ausgeschieden


    Der Weltranglistendritte Alexander Zverev (Hamburg) ist beim ATP-Masters in Miami der letzte Deutsche im Herreneinzel.

    Am Freitag schieden sein älterer Bruder Mischa und der Nürnberger Maximilian Marterer in der zweiten Runde aus. 

    Mischa Zverev verlor gegen den Georgier Nikolos Basilaschwili mit 3:6, 2:6. Marterer zog bereits vor dem ersten Aufschlag gegen den Kanadier Milos Raonic zurück.

    Alexander Zverev ist beim zweiten Masters-Turnier des Jahres an Nummer zwei gesetzt und trifft nach einem Freilos zum Auftakt in der zweiten Runde auf den spanischen Altmeister David Ferrer.

  • Schlammschlacht droht: Zverev-Aus schockiert Ex-Manager


    Wer Tony Godsick über Alexander Zverev sprechen hört, der kann womöglich nachvollziehen, sollte er Deutschlands bestem Tennisspieler derzeit etwas den Kopf verdrehen.

    Der Manager des großen Roger Federer umgarnt den 21-Jährigen schließlich wie eine Schönheitskönigin vor dem großen Schulball.

    "Er wird unglaublich werden. Er spielt großartig, bewegt sich großartig, sieht großartig aus", schwärmte Godsick vor einigen Monaten im Interview mit dem tennisMagazin.

    Wie passend, dass sich Zverev nun von seinem langjährigen Manager getrennt hat.

    Gerüchte über Wechsel zur Federer-Agentur

    Gerüchte über einen bevorstehenden Wechsel des gebürtigen Hamburgers in die Managementagentur "Team 8", das gemeinsame Unternehmen von unter anderem Federer und dessen Agenten Godsick, waren schon vor einigen Wochen aufgekeimt. 

    Zverev ist eben begehrt. Der deutsche Topspieler ist nicht nur noch immer ein Versprechen für künftige Grand-Slam-Siege, sondern auch schon jetzt ein Garant für lukrative Sponsoren-Deals.

    Sein bisheriger Manager Patricio Apey hat ganze Arbeit geleistet und den Jungstar international clever vermarktet.

    Zverev zieht gegen Ex-Manager vor Gericht

    Dementsprechend geht Zverevs Scheidung von dem Chilenen auch keineswegs geräuschlos über die Bühne. Erst am Mittwoch hatte der Weltranglistendritte dem tennisMagazin offiziell bestätigt, sich in einem Rechtsstreit mit dem 79-Jährigen zu befinden.

    "Jetzt ist es ja publik. Wir sind vor Gericht gegen meinen alten Manager", sagte er in einer Presserunde am Rande des ATP-Masters in Miami. Nähere Angaben zu den Hintergründen wollte er zunächst nicht machen, legte zudem Wert auf die Feststellung, dass er noch kein neues Management habe.

    Apey zeigte sich auf SID-Anfrage erschüttert. "Das ist völlig aus dem Nichts heraus gekommen. Wir sind schockiert, traurig und sehr enttäuscht, dass solche Maßnahmen ergriffen worden sind", teilte er mit: "Wir hätten es vorgezogen, alle Angelegenheiten bezüglich Sascha und seiner Familie privat zu besprechen."

    Juristische Schlammschlacht droht

    Apey betreute Zverev seit 2012, der Vertrag mit der "ACE Group" läuft nach dessen Angaben noch vier Jahre. Es droht eine juristische Schlammschlacht. "Wir haben keine andere Option, als diesen rechtlichen Schritten mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten", sagte Apey.

    Im lukrativen Tennis-Business gilt Zverev als eine der größten "Cash-Cows" für die Zeit nach den Big Four mit Federer (37), Rafael Nadal (32), Novak Djokovic (31) und Andy Murray (30).

    Das weiß natürlich auch der ausgebootete Apey. Noch im vergangenen Jahr klang er deshalb ähnlich verliebt wie Godsick.

    "Es ist eine sehr, sehr spannende Zeit in diesem Sport und Zverev ist das Herzstück einer aufregenden Zukunft", sagte er im Podcast Tennis 365: "Einen Spieler zu haben, der groß, blond, blauäugig und unglaublich talentiert ist, ist sicherlich gut für das Spiel."

  • Kerber und Görges sagen für Fed Cup zu


    Die deutsche Fed-Cup-Mannschaft kann im Kampf um den Klassenerhalt in der Weltgruppe aller Voraussicht nach wieder auf ihre beiden Topspielerinnen Angelique Kerber und Julia Görges bauen.

    Wie Teamchef Jens Gerlach dem tennisMagazin am Rande des WTA-Turniers in Miami bestätigte, steht das deutsche Spitzen-Duo für die Relegationspartie in Lettland (19./20. April) zur Verfügung. Die offizielle Nominierung erfolgt im April.

    "Angelique und Julia Görges haben mir ihre Bereitschaft signalisiert, in Lettland aufzuschlagen. Das freut mich sehr", sagte Gerlach und sprach von einem "tollen Signal für Tennis-Deutschland": "Ich wünsche mir als Kapitän natürlich, dass alle Spielerinnen die kommenden drei Wochen verletzungsfrei bleiben. Damit ich dann bei der Nominierung mit Kerber und Görges aus dem Vollen schöpfen kann." 

    Kerber freut sich auf Fed Cup

    Auch Wimbledonsiegerin Kerber betonte gegenüber dem Magazin ihre Vorfreude auf den Einsatz in Riga. "Der Fed Cup spielt noch eine Rolle für mich", sagte die Weltranglistenvierte: "Es ist immer eine Ehre für Deutschland zu spielen und das bleibt auch so. Ich stehe in Lettland zur Verfügung."

    Ohne Kerber und Görges (WTA-Nr. 15) hatte das deutsche Team seine Erstrundenpartie Anfang Februar in Braunschweig mit 0:4 gegen Weißrussland verloren.

    Deutschland kämpft gegen Abstieg

    In dem Playoff-Spiel gegen Lettland, das mit der Weltranglisten-12. Anastasija Sevastova und der ehemaligen French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko ebenfalls über zwei Topspielerinnen verfügt, geht es für Deutschland um den Verbleib in der Weltgruppe I. Gespielt wird in der knapp 10.000 Zuschauer fassenden Arena Riga auf einem Hartplatz. 

    Deutschland gehört seit 2014 dauerhaft zur Gruppe der besten Acht im prestigeträchtigen Nationenwettbewerb. Damals unterlag man erst im Endspiel in Prag gegen Tschechien. Bei insgesamt sieben Finalteilnahmen stehen für die DTB-Auswahl zwei Titelgewinne zu Buche (1987 und 1992).

  • Görges stürmt in Miami in die dritte Runde


    Tennisspielerin Julia Görges hat beim hochdotierten WTA-Turnier in Miami die dritte Runde erreicht.

    Nach einem Freilos zum Auftakt bezwang die deutsche Nummer zwei in Florida die frühere Wimbledon-Halbfinalistin Magdalena Rybarikova (Slowakei) mit 6:4, 7:5. Nächste Gegnerin der Nummer 15 der Setzliste ist die an Position 19 geführte Französin Caroline Garcia.

    In der Männerkonkurrenz hingegen scheiterte Jan-Lennard Struff an seiner Auftakthürde. Der Davis-Cup-Spieler unterlag dem Qualifikanten Reilly Opelka (USA) 6:4, 3:6, 4:6. Zuletzt in Indian Wells hatte Struff den angeschlagenen deutschen Topspieler Alexander Zverev ausgeschaltet, der es in Miami in der zweiten Runde mit David Ferrer (Spanien) zu tun bekommt.

    Das Herren- und Damen-Turnier in Miami findet nach 34 Jahren auf der Halbinsel Key Biscayne in diesem Jahr zum ersten Mal im Hard Rock Stadium statt, der Spielstätte des Footballteams Miami Dolphins. Es ist das zweite Masters-Turnier im ATP-Kalender und das zweite Premier Mandatory der WTA Tour.

  • Deutsches Duo beim Masters in Miami weiter


    Maximilian Marterer (Nürnberg) hat beim Turnier in Miami sein Auftaktmatch gewonnen.

    Der 23-Jährige setzte sich bei dem mit rund 9,3 Millionen Dollar dotierten ATP-Masters in der ersten Runde gegen den Amerikaner Taylor Fritz mit 6:4, 3:6, 6:3 durch und meisterte damit wie schon zuletzt in Indian Wells seine erste Hürde.  

    Dies gelang in der WTA-Konkurrenz auch Tatjana Maria (Bad Saulgau), die sich gegen die Slowakin Anna Karolina Schmiedlova 6:4, 6:1 durchsetzte und damit als erste deutsche Spielerin in die zweite Runde einzog. 

    Zuvor waren Anna-Lena Friedsam (Neuwied) und Laura Siegemund (Metzingen) ausgeschieden, nachdem Andrea Petkovic (Darmstadt) bereits am Mittwoch verloren hatte.

    Marterer, der noch nie in der dritten Runde eines Turniers der Masters-Serie stand, bekommt es nun mit dem früheren Weltranglistendritten Milos Raonic aus Kanada zu tun. 

    Am Mittwoch war bereits Mischa Zverev durch einen Aufgabesieg gegen Nicola Kuhn (Spanien) in die Runde der letzten 64 eingezogen.

  • Rekordchampion Kohlschreiber will Zverev stoppen


    Das Teilnehmerfeld für das ATP-Turnier in München (29. April bis 5. Mai) steht. Mit Titelverteidiger Alexander Zverev kommt das Zugpferd des deutschen Herren-Tennis in die bayerische Landeshauptstadt, um sich erneut die Krone bei den BMW Open aufzusetzen. 

    Doch auch Rekordsieger Philipp Kohlschreiber (drei Turniersiege) will bei seiner erklärten Lieblingsveranstaltung ein Wörtchen im Kampf um den Turniersieg mitreden.

    "Was ich in der Hand habe ist, mein Bestes zu geben", sagte er bei einer Pressekonferenz der Turnierveranstalter in München. Doch Zverev hängt dem Routinier mit zwei Turniersiegen in München im Nacken. "Ich bin auch realistisch genug, Sascha ist erst 21, wenn er jetzt jedes Jahr hier sein wird - mach das bitte nicht (an Zverev gerichtet; Anm. der Red) -  wird er den Rekord knacken", nimmt es Kohlschreiber mit Humor.

    Für Kohlschreiber ist es ein Heimspiel in München. "Meine erste Wildcard habe ich für das Hauptfeld der BMW Open mit 16 bekommen. Für mich war es der Startschuss in die große weite Welt, deshalb ist es cool dahin zurück zu kommen, wo alles begann", erklärte der 35-Jährige.

    Drei Deutsche fix im Hauptfeld

    Neben Kohlschreiber und Zverev schlägt auch Jan-Lennard Struff in München auf. Damit sind die aktuell drei besten deutschen Spieler dabei, mit Diego Schwartzman (Argentinien), Roberto Bautista Agut (Spanien) und Kyle Edmund (Großbritannien) befinden sich auch internationale Stars im Teilnehmerfeld.

    "Wir sind in diesem Jahr international sehr gut aufgestellt", freut sich Turnierdirektor Patrick Kühnen.

    Stich wird geehrt - Keating singt

    Abseits des Courts soll Kühnens ehemaliger Davis-Cup-Teamkollege und Wimbledonsieger von 1991, Michael Stich, mit dem "Iphitos Award" für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden. Mit Alexander Zverev oder Boris Becker erhielten in den vergangenen Jahren bereits weitere prominente Namen der deutschen Tennis-Szene die Auszeichnung.   

    "Mit dem MTTC Iphitos verbinde ich zahlreiche tolle Erinnerungen, denn hier begann meine Profikarriere. 25 Jahre nach meinem Sieg bei den BMW Open mit dem Iphitos-Award ausgezeichnet zu werden, empfinde ich als große Freude. Ich freue mich darauf, nach München zu kommen und viele bekannte Gesichter zu treffen", freut sich der designierte Preisträger Stich. 

    Zudem gaben die Veranstalter bekannt, das mit dem irischen Sänger Ronan Keating ("Life is a Rollercoaster") ein internationaler Star den musikalischen Part der Players Party während der Turnierwoche übernehmen wird.  

  • 2,3 Millionen Euro für Sieg: French Open erhöhen Preisgeld


    Die French Open erhöhen ihr Preisgeld auch in diesem Jahr um acht Prozent. Das teilte Turnierdirektor Guy Forget am Donnerstag mit.

    Insgesamt werden beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Tennis-Jahres damit 42,661 Millionen ausgeschüttet.

    Der Sieger erhält in der Frauen- wie der Männer-Konkurrenz nach der zehnprozentigen Steigerung im Vorjahr nun 2,3 Millionen Euro, selbst bei einem Erstrunden-Aus gibt es noch 46.000 Euro.

    French Open nur noch hinter US Open

    Im Vergleich zu den anderen Major-Turnieren des Jahres liegen die French Open auf Rang zwei.

    Bei den Australian Open wurden im Januar 60,5 Millionen Australische Dollar (ca. 37,29 Millionen Euro) ausgeschüttet, in Wimbledon waren es zuletzt 34 Millionen Pfund (ca. 38,65 Millionen Euro).

    Den Preisgeldrekord im Tennis halten die US Open, die im vergangenen Jahr mit 53 Millionen US-Dollar (ca. 46,13 Millionen Euro) dotiert waren.