Tennis News

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  • Zverev scheitert früh in Genf


    Mischa Zverev ist zum vierten Mal in Folge bei einem ATP-Turnier in der ersten Runde ausgeschieden. In Genf unterlag der Hamburger dem Argentinier Juan Ignacio Londero mit 4:6, 4:6.

    Schon in München, Barcelona und Marrakesch war der Weltranglisten-101. an der Auftakthürde gescheitert.

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    In diesem Jahr hat Zverev bisher bei insgesamt neun Auftritten nur ein einziges Spiel gewonnen: Bei den Miami Open im März setzte er sich in der ersten Runde gegen den Spanier Nicola Kuhn durch.

    Bei der mit 586.140 Euro dotierten Veranstaltung sind damit noch zwei Deutsche im Rennen. Mischa Zverevs Bruder Alexander hat für die erste Runde ein Freilos und trifft im Achtelfinale auf den Letten Ernests Gulbis. Außerdem spielt Peter Gojowczyk (München) am Montag gegen den Serben Janko Tipsarevic.

  • Nadal bricht Boris Beckers Rekord


    Mit seinem ersten Turniersieg in diesem Jahr ist Rafael Nadal endgültig zurück im Konzert der Großen.

    Der Spanier gewann in Rom seinen 81. Karriere-Titel durch ein 6:0, 4:6, 6:1 gegen den Weltranglistenersten Novak Djokovic und zeigte dabei teilweise Tennis wie von einem anderen Stern.

    Mit dem Erfolg in der italienischen Hauptstadt hat Nadal ganz nebenbei auch einen alten Rekord gebrochen, den er sich bislang mit der deutschen Tennis-Legende Boris Becker teilen musste.

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    Der wohl beste Sandplatzspieler aller Zeiten feierte gegen Djokovic den 20. Sieg gegen einen Weltranglistenersten in seiner Laufbahn. Niemand gewann häufiger gegen einen aktuellen Branchenprimus als Nadal.

    Becker lange Rekordhalter

    Becker hatte seine Bestmarke 1996 aufgestellt. Dabei waren dem jüngsten Wimbledonsieger aller Zeiten seine Erfolge seit 1986 gegen Ivan Lendl (7), Pete Sampras (4), Jim Courier, Stefan Edberg (je 3), Mats Wilander und Andre Agassi (je 1) gelungen.

    Nadals 20 Siege gegen den besten Spieler des Rankings verteilen sich auf nur zwei Rivalen. Die ersten 13 Siege erspielte er sich von 2004 bis 2010 gegen Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer. Die restlichen sieben Erfolge schaffte er seit 2012 gegen Djokovic.

    Die überwiegende Mehrheit der 20 Siege gegen die damalige Nummer eins machten Nadal gleichzeitig zum Turniersieger. 16 mal bezwang er in einem Finale den zu diesem Zeitpunkt höchstplatzierten Spieler.

  • Nadal zeigt Djokovic die Grenzen auf


    Rafael Nadal hat sich mit seinem ersten Turniersieg der Saison als Top-Favorit für die French Open in Paris in Stellung gebracht.

    Der Sandplatzkönig aus Spanien setzte sich im Finale des ATP-Masters von Rom nach einem Blitzstart gegen seinen Dauerrivalen Novak Djokovic 6:0, 4:6, 6:1 durch. Für Nadal war es der neunte Erfolg im Foro Italico und der 81. Titel insgesamt.

    "Ich erinnere mich noch an meinen ersten Sieg hier 2005. So viele Jahre später noch immer hier mit dem Pokal zu stehen, bedeutet mir viel", sagte Nadal.

    Für Djokovic, dem "ein wenig der Sprit" ausgegangen war, führt auch in Paris kaum ein Weg am Mallorquiner vorbei. "Nadal ist ohne Zweifel der Favorit Nummer eins, dann kommen alle anderen", sagte er.

    Beim Höhepunkt der Sandplatzsaison im Stade Roland Garros (ab 26. Mai) spielt Nadal (32) um seinen zwölften Sieg. Nach drei Halbfinal-Niederlagen in Monte Carlo, Barcelona und Madrid hat er zurück zu seiner Bestform gefunden. In Rom gab er im Finale zwar seinen ersten Satz im Turnierverlauf ab, verwandelte jedoch nach 2:25 Stunden seinen ersten Matchball zum Sieg - seinem 26. im 54. Duell mit Djokovic. Kein anderes Match hat es in der Geschichte des Profitennis häufiger gegeben.

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    Zudem siegte Nadal als erster Spieler aller Zeiten zum 20. Mal gegen einen aktuellen Weltranglistenersten, womit er einen alten Rekord von Tennis-Legende Boris Becker brach.

    Nadal sehr dominant

    Djokovic (31) hatte im Viertel- und Halbfinale jeweils über die volle Distanz gehen müssen, der Serbe wirkte eine Woche nach seinem Masters-Triumph in Madrid zunächst kraftlos. Nadal dominierte nach Belieben, zum ersten Mal überhaupt endete ein Satz zwischen den beiden Ausnahmespielern mit 6:0. Allerdings vergab Nadal im zweiten Durchgang vier Breakchancen, Djokovic erzwang die Verlängerung.

    Im entscheidenden Satz erhöhte Nadal wieder das Tempo, schon in Djokovics erstem Aufschlagspiel gelang ihm ein Break. Der Widerstand seines Kontrahenten war gebrochen, Nadal verteidigte den Titel erfolgreich, den er im vergangenen Jahr gegen Alexander Zverev (Hamburg) gewonnen hatte.

  • Pliskova siegt in Rom und klettert


    Die Tschechin Karolina Pliskova reist als Nummer zwei der Weltrangliste zu den French Open (ab 26. Mai) nach Paris.

    Die 27-Jährige mit Wohnsitz in Monte Carlo feierte mit einem 6:3, 6:4-Sieg im Finale des Turniers in Rom gegen die Britin Johanna Konta ihren zwölften Sieg auf der WTA-Tour und verbesserte sich im Ranking um sechs Positionen.

    "Ich war ein bisschen nervös, es war mein erstes Finale in Rom", sagte die Siegerin, die neuerdings von der früheren Wimbledonsiegerin Conchita Martinez (Spanien) trainiert wird.

    Von Juli bis September 2017 führte Pliskova die Rangliste als Nachfolgerin von Angelique Kerber sogar acht Wochen lang an. Vor der früheren US-Open-Finalistin ist nun nur noch Australian-Open-Gewinnerin Naomi Osaka platziert.

    Deutsche in Rom erfolglos

    Die Japanerin hatte in Rom ihr Viertelfinale am Freitag gegen die Niederländerin Kiki Bertens wegen Schmerzen in ihrer Schlaghand abgesagt.

    Unter keinem guten Stern stand die Sandplatz-Konkurrenz im Foro Italico der Ewigen Stadt für die deutschen Spielerinnen. Kerber musste ihre Teilnahme wegen einer Knöchelverletzung absagen. Julia Görges musste in der zweiten Runde wegen einer Oberschenkelverletzung aufgeben, und Mona Barthel schied in Runde eins aus.

  • Klassiker in Rom: Djokovic folgt Nadal ins Finale


    Im Finale des ATP-Masters in Rom kommt es zum Tennis-Klassiker schlechthin.

    Am Sonntagnachmittag treffen im Foro Italico in der Ewigen Stadt der Weltranglistenerste Novak Djokovic aus Serbien und die Nummer zwei Rafael Nadal aus Spanien aufeinander. Damit kommt es zum 54. Aufeinandertreffen der beiden Rivalen, kein anderes Duell hat es in der Geschichte des Profitennis häufiger gegeben. Vor dem erneuten Duell führt Djokovic mit 28:25 Siegen.

    Nadal legte am Samstag auf der altehrwürdigen Anlage vor. Der 32-Jährige nahm dabei erfolgreich Revanche an Stefanos Tsitsipas. Eine Woche nach der Niederlage gegen den Griechen im Halbfinale von Madrid setzte sich der 17-malige Grand-Slam-Gewinner dieses Mal gegen den zwölf Jahre jüngeren Kontrahenten mit 6:3, 6:4 durch.

    Der Mallorquiner peilt in der italienischen Hauptstadt seinen insgesamt neunten Triumph nach dem Premierensieg 2005 an. Im vergangenen Jahr hatte sich Nadal im Finale gegen den Hamburger Alexander Zverev durchgesetzt.

    Djokovic mit Kraftakt

    Djokovic, der in der Vorwoche das Masters in Madrid gewonnen hatte, musste wie schon in der Nacht zuvor gegen den Olympiazweiten Juan Martin del Potro in drei Sätzen hart für den Erfolg arbeiten. Der Serbe mühte sich gegen dessen ungesetzten argentinischen Landsmann Diego Schwartzman zu einem 6:3, 6:7 (2:7), 6:3-Erfolg, dabei musste er allerdings um jeden Punkt kämpfen.

    Der laufstarke Schwartzman, Nummer 24 im Ranking, gab sich bei keinem Ballwechsel geschlagen und glänzte immer wieder mit spektakulären Schlägen. Der 26-Jährige belohnte sich nach großartigem Kampf mit dem Gewinn des zweiten Satzes, ehe er im Schlussdurchgang das vorentscheidende Break zum 2:4 kassierte.

    Nach 2:31 Stunden verwandelte der 31-jährige Djokovic schließlich seinen zweiten Matchball.

  • Konta trifft im Finale von Rom auf Pliskova


    Die Britin Johanna Konta hat beim hochkarätig besetzten Tennisturnier in Rom das Finale erreicht und greift am Sonntag nach ihrem ersten Titel seit zwei Jahren. Die 28-Jährige setzte sich gegen die Niederländerin Kiki Bertens, die zuletzt in Madrid triumphiert hatte, nach 2:50 Stunden mit 5:7, 7:5, 6:2 durch.

    Konta trifft nun auf die an Nummer vier gesetzte Karolina Pliskova. Die Tschechin setzte sich gegen die Griechin Maria Sakkari mit 6:4, 6:4 durch.

    Bertens überholt am Montag trotz der Niederlage Wimbledonsiegerin Angelique Kerber (Kiel) in der Weltrangliste und wäre als Dritte so hoch platziert wie nie zuvor in ihrer Karriere. Allerdings kann sie von Pliskova wieder auf Rang vier verdrängt werden, falls diese das Endspiel gegen Konta für sich entscheidet. Die Tschechin würde dann sogar auf Rang zwei hinter der Japanerin Naomi Osaka vorrücken.

    Das Turnier in Rom ist der letzte große Test vor den French Open in Paris (ab 26. Mai). Kerber hatte ihren Start abgesagt, um den angeschlagenen Knöchel zu schonen. Die deutsche Nummer zwei Julia Görges (Bad Oldesloe) gab in der zweiten Runde wegen einer Oberschenkelverletzung auf.

  • Nächster Ausraster: Tennis-Rüpel pestet gegen Superstars


    Die größten Aufreger von Nick Kyrgios zum Durchklicken:

    Schimpftiraden auf dem Court, zertrümmerte Schläger, Streitereien mit den Zuschauern oder Null-Bock-Auftritte - obwohl Nick Kyrgios erst 24 Jahre alt ist, hat er bereits mehr Strafgelder an die ATP zahlen müssen, als so mancher Profi an Preisgeldern in seiner Karriere einnimmt.

    Beim Masters in Rom sorgte Kyrgios nun erneut für einen Ausraster: Der Australier wurde im Spiel gegen den Norweger Casper Ruud disqualifiziert, weil er seinen Schläger Richtung Publikum und einen Stuhl auf den Platz geworfen hatte. Außerdem hatte er sich mehrfach mit dem Publikum angelegt

    Selbst der größte Rüpel der Tennis-Geschichte, John McEnroe, riet Kyrgios schon zu mehr Ruhe und Gelassenheit. An seinem Talent gibt es keinen Zweifel. Für viele Experten wie McEnroe ist Kyrgios sogar das größte Talent der letzten zehn Jahre.

    Aber um wirklich große Erfolge zu feiern, wandelt der Australier zu oft auf der falschen Seite der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn - was nicht selten zu im Tennis zuvor nie dagewesenen Szenen führte.

    SPORT1 zeigt die Erfolge, Ausraster und Eklats des Australiers.

  • Verletzte Görges sagt für Nürnberg ab


    Fed-Cup-Spielerin Julia Görges hat nach ihrer verletzungsbedingten Aufgabe in Rom ihren Start beim WTA-Turnier in Nürnberg in der kommenden Woche abgesagt.

    "Ich habe mir eine Oberschenkelverletzung zugezogen und werde alles versuchen, um bis zu den French Open fit zu werden", schrieb die 30-Jährige bei Facebook. Das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt einen Tag nach dem Nürnberger Finale am 26. Mai.

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    Görges hatte ihre Zweitrunden-Partie am Donnerstag gegen die Rumänin Mihaela Buzarnescu beim Stand von 4:6, 6:3, 4:4 vorzeitig beendet.

    Wildcard an Lisicki

    Görges litt zuvor an einer Entzündung der Halswirbelsäule. Auch beim Heimturnier in Stuttgart hatte sie verletzt aufgeben müssen.

    In Nürnberg sind nun aus deutscher Sicht die frühere Top-Ten-Spielerin Andrea Petkovic und Mona Barthel die größten Hoffnungsträgerinnen. Die einstige Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki, die seit November 2018 kein Match gewonnen hat, steht dank einer Wildcard im Hauptfeld.