Tennis News

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  • Kerber, Osaka & Co. LIVE bei SPORT1+


    Deutschlands dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber will beim WTA-Turnier in Osaka, Japan (ab Montag LIVE im TV auf SPORT1+) zurück in die Spur finden.

    Nachdem sie zuletzt sowohl bei den US Open und als auch beim Turnier in Zhengzhou bereits in ihrem Auftaktspiel scheiterte, soll im Utsubo Park die Trendwende her.

    Beim Hartplatztunier werden insgesamt  rund 744.000 Euro ausgeschüttet. Neben Kerber wird unter anderem auch Naomi Osaka, zweimalige Grand-Slam-Siegerin, in ihrer Heimatstadt aufschlagen und gilt als Favoritin auf den Sieg.

    Die Titelverteidigerin und aktuelle Nummer zwei der Welt, Karolina Pliskova, geht in diesem Jahr nicht an den Start.

    Insgesamt haben die vier für das Turnier top-gesetzten Spielerinnen (Osaka, Kerber, Sloane Stephens und Kiki Bertens) für die erste Runde ein Freilos, sie steigen am Mittwoch im Achtelfinale ein.

    In der ersten Runde am Dienstag trifft unter anderem die Kerber-Bezwingerin von New York, Kiki Mladenovic, auf Lokalmatadorin Misaki Doi. Donna Vekic, die mit Kerbers Ex-Coach Torben Beltz trainiert wird, bekommt es mit Caroline Garcia (Nr. 30 der Welt) aus Frankreich zu tun.

    Der Spielplan für Dienstag:

    4.00 Uhr: Madison Keys (USA, Nr. 16) - Daria Kasatkina (RUS, Nr. 40)

    5.30 Uhr: Nao Hibino (JPN) - Varvara Flink (RUS)

    5.30 Uhr: Garbine Muguruza (ESP, Nr. 26) - Su-Wei Hsieh (TPE, Nr. 33)

    7.00 Uhr: Yulia Putintseva (KAZ, Nr. 36) - Petra Martic (CRO, Nr. 23)

    7.00 Uhr: Donna Vekic (CRO, Nr. 21) - Caroline Garcia (FRA, Nr. 30)

    10 Uhr: Kiki Mladenovic (FRA, Nr. 44) - Misaki Doi (JPN)

  • Stadt benennt Straße nach Andreescu


    Die kanadische Tennisspielerin Bianca Andreescu ist nach ihrem Sieg bei den US Open mit einem großen Empfang in ihrer Heimatstadt Mississauga, in der Provinz Ontario, geehrt worden.

    Bei der Feier am Sonntag vor tausenden Fans erhielt die 19-Jährige von Bürgermeisterin Bonnie Crombie den Schlüssel der Stadt, zudem wurde eine Straße nach Andreescu benannt. Auch Kanadas Premierminister Justin Trudeau gehörte zu den Gratulanten vor Ort.

    "Das ist einfach verrückt. Ich bin wirklich gesegnet", sagte Andreescu: "Ich bin nicht über Nacht hierher gekommen. Es hat viel harte Arbeit und viel Schweiß gekostet, es hat viele Höhen und Tiefen gegeben."

    Andreescu als Nummer 152 der Welt gestartet

    Als Nummer 152 der Welt war die Teenagerin in die Saison gestartet und hatte in ihrer jungen Karriere bereits viele verletzungsbedingte Rückschläge wegstecken müssen.

    "Sie ist eine Inspiration für Kanadier jeden Alters, aber um ehrlich zu sein, besonders für junge Kanadier, weil sie gezeigt hat, dass junge Menschen alles erreichen können", sagte Premierminister Trudeau.

    Andreescu hatte eine Woche zuvor in New York durch das 6:3, 7:5 im Endspiel über US-Superstar Serena Williams als erste Kanadierin einen Grand-Slam-Titel im Einzel gewonnen.

  • Maria in Runde eins raus


    Tennisspielerin Tatjana Maria hat auf der WTA-Tour ihre dritte Auftaktpleite in Folge kassiert.

    Nach den Erstrunden-Niederlagen bei den US Open in New York und in Hiroshima verlor die 32-Jährige aus Bad Saulgau beim Hartplatzturnier in Seoul gegen die an Position sieben gesetzte Russin Margarita Gasparjan 5:7, 4:6. Maria war in Südkoreas Hauptstadt die einzige deutsche Starterin.

    Während die Deutsche bei den US Open Ende August gegen die Estin Kaia Kanepi verlor, musste sie in Hiroshima Mitte September gegen Lokalmatadorin Kurumi Nara die Segel streichen.

  • ATP-Cup: Zverev und Struff müssen gegen Kyrgios ran


    Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff bekommen es bei der ersten Auflage des ATP Cups (3. bis 12. Januar) mit Gastgeber Australien, Griechenland und Kanada zu tun.

    Das ergab die Auslosung am Montag in Sydney. Das deutsche Duo, das auf Zverevs Wunsch von Tennis-Ikone Boris Becker als Kapitän betreut wird, bestreitet seine Partien in Vorrundengruppe F in Brisbane.

    19 von 24 Teams der Erstauflage stehen bereits fest, dabei treten zumeist die beiden bestklassierten Spieler jedes Landes an.

    Gastgeber Australien spielt daher mit Nick Kyrgios und Alex de Minaur, für Griechenland sind Stefanos Tsitsipas und Michail Pervolarakis am Start, die Kanadier treten mit Felix Auger-Aliassime und Milos Raonic an. Auch die Superstars Novak Djokovic (Serbien), Rafael Nadal (Spanien) und Roger Federer (Schweiz) vertreten ihre Nationen.

    ATP Cup statt Hopman Cup

    Der ATP Cup im Vorfeld der Australian Open in Melbourne (20. Januar bis 2. Februar) tritt im Kalender an die Stelle des Hopman Cups.

    Gespielt wird in Sydney, Perth und Brisbane in sechs Vierergruppen, der Modus sieht wie beim bis 2012 in Düsseldorf ausgetragenen World Team Cup in jedem Duell zweier Länder zwei Einzel und ein Doppel vor.

    Die Gruppensieger sowie die zwei besten Zweiten ziehen ins Viertelfinale ein, ab da geht es im K.o.-Modus weiter.
       
    Die Gruppen im Überblick (für die Gruppen A bis E qualifiziert sich je eine weitere Nation):
    Gruppe A (Brisbane) - Serbien, Frankreich, Südafrika
    Gruppe B (Perth) - Spanien, Japan, Georgien
    Gruppe C (Sydney) - Schweiz, Belgien, Großbritannien
    Gruppe D (Perth) - Russland, Italien, USA
    Gruppe E (Sydney) - Österreich, Kroatien, Argentinien
    Gruppe F (Brisbane) - Deutschland, Griechenland, Kanada, Australien

  • "Big Three" sagen für Premiere des ATP Cups zu


    Die "Big Three" im Männer-Tennis haben ihre Zusage für den neuen Mannschaftswettbewerb ATP Cup gegeben.

    Der Serbe Novak Djokovic, Rafael Nadal aus Spanien und Roger Federer (Schweiz) werden ihre Länder bei der ersten Ausgabe des Weltcups vom 3. bis 12. Januar in Brisbane, Perth und Sydney vertreten.

    Dies gab die ATP am Samstag bekannt. 19 von 24 Teams der Erstauflage stehen bereits fest, darunter Deutschland.

    Zukunft des Hopman Cups ungewiss

    Gespielt wird in sechs Vierergruppen, der Modus sieht wie beim bis 2012 in Düsseldorf ausgetragenen World Team Cup in jedem Duell zweier Länder zwei Einzel und ein Doppel vor. Die Gruppensieger sowie die zwei besten Zweiten ziehen ins Viertelfinale ein, ab da geht es im K.o.-Modus weiter.

    Der ATP Cup im Vorfeld der Australian Open in Melbourne (20. Januar bis 2. Februar) tritt im Kalender an die Stelle des Hopman Cups. Die Zukunft des Team-Turniers für Männer und Frauen ist ungewiss.

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    Der ATP Cup ist neben dem umstritten reformierten Davis Cup, der vom 18. bis 24. November ausgetragen wird, der zweite Männer-Teamwettbewerb in der aktuellen Jahresplanung.

  • Als der ewige Pechvogel Federer schockte


    Die Karriere von Juan Martín del Potro zum Durchklicken:

    Es ist eine der größten Überraschungen der Tennis-Geschichte und der bedeutendste Erfolg seiner Karriere.

    Am 14. September 2009 triumphierte Juan Martín del Potro bei den US Open - und zwar über niemand Geringeren als Roger Federer. Der "Maestro" führte zu diesem Zeitpunkt die Weltrangliste an und hatte fünf Titel und 40 Siege in New York auf dem Konto. Am Ende war es aber ein erst 20-Jähriger, der jubelt.

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    Der Titel bei den US Open bleibt bis heute der einzige Grand-Slam-Titel für del Potro. 

    SPORT1 blickt anlässlich des Jahrestags dieses Meilensteins auf die beeindruckende Karriere des "Turm von Tandil".

  • Als eine Mum mit Grafs Hilfe die Tennis-Welt auf den Kopf stellte


    Es war die Nachricht schlechthin in der Tennis-Szene: Die viermalige Grand-Slam-Siegerin Kim Clijsters plant 2020 ihr Comeback auf der WTA-Tour - und das nach fast acht Jahren Pause.

    Inzwischen ist die Belgierin dreifache Mutter und 36 Jahre alt, was viele zweifeln lässt. Doch nicht nur Serena Williams beweist, dass man auch im hohen Sportleralter und als Mutter erfolgreich sein kann. Auch Clijsters selbst hat es schon einmal allen gezeigt.

    Es ist exakt zehn Jahre her, als Clijsters am 13. September 2009 Tennis-Geschichte schrieb und unmittelbar nach ihrer Rückkehr als erste Wildcard-Inhaberin die US Open gewann - zu verdanken hatte sie dies auch Steffi Graf. SPORT1 blickt zurück.

    Clijsters tritt früh zurück

    Clijsters galt in jungen Jahren als riesiges Talent und stand noch vor ihrem 21. Geburtstag in vier Grand-Slam-Finals. Dort versagten ihr jedoch stets die Nerven. Da sie zudem großes Verletzungspech hatte, beendete Clijsters im Mai 2007 mit nur 23 Jahren und einem Grand-Slam-Sieg im Einzel ihre Karriere.

    Clijsters hatte genug vom Tennis und wollte lieber eine Familie gründen. Wenige Monate nach ihrem Rücktritt heiratete sie den Basketballer Brian Lynch und brachte im Februar 2008 Tochter Jada zur Welt - kurz darauf verstarb ihr Vater. An Tennis dachte Clijsters damals nur noch selten.

    Eine besondere Einladung änderte dies: Die Flämin sollte an einem Exhibition-Match zur Einweihung des neuen Wimbledon-Dachs teilnehmen. Eine große Ehre, doch was ihr Interesse richtig wachsen ließ, war der Name ihrer Gegnerin: Steffi Graf, ihr großes Idol.

    Idol Graf weckt den Ehrgeiz

    Angetrieben von der Vorfreude gegen Graf zu spielen - und der Angst sich zu blamieren -, trainierte Clijsters hart und fand den Spaß am Tennis wieder. Noch vor dem Match kündigte Clijsters ihre Rückkehr an: "Ich betrachte dies als zweite Karriere, nicht als Comeback. Denn diesmal dreht sich nicht mehr 24 Stunden am Tag alles um Tennis."

    Clijsters gewann den Schaukampf und nutzte die Gelegenheit, um Graf zu fragen, was sie von ihrem Plan hält. "Sie fand, dass ich den nötigen Biss und die Power hätte, um es zu schaffen, und sah kein grundlegendes Problem darin, als Mutter auf Reisen zu sein. Ihr Zuspruch war eine große Hilfe", sagte Clijsters der Welt.

    Um überhaupt an Turnieren teilnehmen zu können, brauchte sie aufgrund ihrer zweijährigen Pause Wildcards. In Cincinnati und Toronto konnte Clijsters direkt beeindruckende Siege gegen Top-20-Spielerinnen feiern, zog aber gegen die Weltbesten den Kürzeren.

    US Open geben ihr Wildcard

    Auch die US Open gaben ihrem Ex-Champ eine Wildcard. Clijsters kam für sie im idealen Moment, da das Damen-Tennis in einer Krise steckte. Serena Williams dominierte bei Grand Slams mühelos und den Rest des Jahres stritten sich von Medien als "austauschbare Tennis-Roboter" bezeichnete Spielerinnen um die Nummer 1.

    Clijsters, die lange vor Novak Djokovic das Rutschen auf Hardcourt bis zum Spagat populär machte, galt mit ihrem Spiel und ihrer Persönlichkeit als willkommene Abwechslung. Chancen auf den Sieg bei den US Open räumte ihr jedoch niemand ein und Clijsters selbst gab "das Erreichen der zweiten Woche" als wagemutiges Ziel aus.

    Dies schaffte sie problemlos, obwohl sie sich - statt ausgiebiger Gegneranalysen - lieber Ice Age mit ihrer Tochter anschaute. Das reichte aus, um im Achtelfinale erst die Nummer drei Venus Williams, und im Viertelfinale Li Na zu besiegen. Im Halbfinale wartete Serena Williams, die bis dato nur so durch das Turnier gefegt war.

    Eklat um Serena Williams

    Zur Überraschung aller hielt Clijsters stark dagegen und setzte Williams bei jeder Gelegenheit unter Druck, was diese in der Art schon lange nicht mehr erlebt hatte. Als Clijsters den ersten Satz 6:4 gewann, zertrümmerte Williams einen Schläger, was eine Verwarnung zu Folge hatte.

    In Satz zwei kam es dann beim Stand von 5:6, 15:30 aus Williams-Sicht zum Eklat. Eine Linienrichterin entschied beim zweiten Aufschlag von Williams auf Fußfehler, was einen Doppelfehler zur Folge hatte. Williams flippte daraufhin völlig aus und drohte ihr "den Ball tief in den Rachen zu stopfen."

    Da sie dafür ihre zweite Verwarnung kassierte, hatte dies einen Strafpunkt und damit den Matchverlust zur Folge. Am folgenden Tag ging es dann wieder einmal mehr darum, ob Williams sich zurecht ungerecht behandelt wurde - Clijsters' Leistung wurde zur Nebensache.

    Clijsters krönt Märchen im Finale

    Anders als Sam Stosur und Naomi Osaka in späteren Jahren hatte Clijsters das Glück, dass ihr großer Moment nicht im Trubel um Williams unterging, da das Finale erst noch bevorstand. Dort begann Clijsters gegen Caroline Wozniacki nervös wie in jungen Jahren.

    Doch anders als in "ihrer ersten Karriere" fing sich Clijsters, siegte mit 7:5, 6:3 und gewann damit als erste Wildcard-Starterin überhaupt einen Grand Slam. Später erklärte sie, wieso sie diesmal dem Druck stand gehalten hatte: "Du lernst als Mutter, mit deinen Gefühlen anders umzugehen."

    Clijsters hatte geschafft, was sie beweisen wollte: "Es hat gezeigt, dass es möglich ist, Mutter und Athletin zu sein." 2010 verteidigte sie ihren Titel und gewann danach auch noch die Australian Open. Kurz darauf wurde sie als bis heutige einzige Mutter als Nummer eins im Tennis geführt.

    Erneuter Rücktritt nach Verletzungen

    Ihr unglaubliches Comeback hatte Einfluss weit über den Sport hinaus und so zählte die Time Clijsters 2011 zu den 100 einflussreichsten Personen weltweit.

    Verletzungen verhinderten jedoch weitere Erfolge, weshalb sie nach den US Open 2012 erneut zurücktrat. Fünf Jahre später wurde sie in die Tennis Hall of Fame aufgenommen.

    In der Zwischenzeit hatte Clijsters die Kim Clijsters Academy gegründet, um den Nachwuchs zu unterstützen. Auch Profis wie Elise Mertens, die zuletzt im US-Open-Halbfinale scheiterte, trainieren dort regelmäßig oder holen sich Ratschläge ab.

    Andreescu erinnert an Clijsters

    Die wahre Größe ihres Vermächtnisses wird aber erst jetzt sichtbar. Denn einige neu auf die WTA-Tour kommende Spielerinnen sind offenbar nach Clijsters' Vorbild geformt.

    Jüngstes Beispiel ist die US-Open-Siegerin Bianca Andreescu, die Clijsters' Spielwitz und Schläge mit einer großen mentalen Reife paart. Auch der Coach der 19-Jährigen, Sylvain Bruneau, sieht "extreme Ähnlichkeiten" im Spiel der beiden.

    Als Wozniacki nach dem US-Open-Duell sagte, dass das Match sie an "ihre Duelle mit Kim" erinnert habe, reagierte Andreescu geschmeichelt: "Ich habe sehr zu ihr (Clijsters, Anm. d. Red.) aufgeschaut, als ich anfing, Tennis zu spielen."

    In der Tennis-Szene fiebert man jedenfalls bereits gespannt auf ein mögliches Duell zwischen Clijsters und ihrer jüngeren Version entgegen.

  • Siegemund scheitert in Hiroshima


    Laura Siegemund ist beim Hartplatzturnier im japanischen Hiroshima im Viertelfinale ausgeschieden. Die 31-Jährige unterlag der an Nummer zwei gesetzten Russin Weronika Kudermetova nach 2:12 Stunden mit 3:6, 6:4, 2:6.

    Kudermetova trifft nun im Halbfinale auf die Lokalmatadorin Misaki Doi.

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    Für Siegemund war es nach dem Sandplatzturnier in Bukarest Mitte Juli das zweite Viertelfinale der Saison auf der WTA-Tour. Damals hatte sie im Halbfinale gegen Patricia Maria Tig (Rumänien) verloren.

    Die zweite deutsche Starterin, Siegemunds Fed-Cup-Kollegin Tatjana Maria, war in Hiroshima bereits in der ersten Runde ausgeschieden.