Tennis News

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  • Thiem müht sich weiter - Djokovic macht kurzen Prozess


    Der Österreicher Dominic Thiem hat sein Erstrundenmatch bei den Australian Open in Melbourne gegen den Franzosen Benoit Paire nur mit viel Mühe gewonnen.

    Der Weltranglistenachte verspielte in der Spätsession, die zur Frühmorgenssession wurde, eine 2:0-Satzführung und setzte sich erst nach 3:42 Stunden mit 6:4, 6:3, 5:7, 1:6, 6:3 durch. Um 2.08 Uhr Ortszeit verwandelte Thiem den Matchball. (Spielplan der Australian Open)

    Djokovic locker weiter

    Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hat seine erste Aufgabe in Melbourne dagegen ohne Probleme gelöst.

    Der 31-jährige Serbe setzte sich gegen den Qualifikanten Mitchell Krueger (USA) nach 2:03 Stunden 6:3, 6:2, 6:2 durch. Djokovic gilt als Top-Favorit auf den Titel beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, bislang hat er in Melbourne sechsmal gewonnen.

    In der vergangenen Saison hatte Djokovic in Wimbledon und bei den US Open triumphiert, im letzten Match des Jahres kassierte er jedoch im Endspiel des ATP-Finals in London eine überraschende Niederlage gegen Alexander Zverev.

    Halep quält sich gegen Angstgegnerin

    Schwerstarbeit leisten musste auch Simona Halep, Nummer eins des WTA-Rankings und Vorjahresfinalistin. Die 27 Jahre alte Rumänin brauchte 2:11 Stunden für das 6:7 (2:7), 6:4, 6:2 gegen Kaia Kanepi. In der ersten Runde der US Open im vergangenen September hatte Halep das Duell mit der Estin noch verloren.

    Die damalige Turniersiegerin Naomi Osaka (Japan) gewann ihr Auftaktmatch in Melbourne dagegen ohne Satzverlust mit 6:4, 6:2 gegen Magda Linette aus Polen.

  • Die schrillen Outfits von Serena Williams


    Die schrillen Outfits von Serena Williams zum Durchklicken:

    Serena Williams ist in der Tennis-Welt für ihre schrillen Outfits bekannt.

    Nach ihrer Schwangerschaft sorgte die Amerikanerin bei den French Open 2018 mit einem schwarzen Catsuit für Aufsehen.  (Alle Infos zu den Australian Open)

    Auch für den Neustart 2019 hat sie sich etwas besonderes ausgedacht. In einem grünen Einteiler mit Netzstrumpfhose schlägt Williams bei den Australian Open 2019 auf (täglich im LIVETICKER) auf.  (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan Australian Open, Frauen).

    SPORT1 zeigt die kuriosen Outfits der Tennis-Queen im Wandel der Zeit.

  • Kohlschreiber und Marterer souverän - Mischa Zverev raus


    Maximilian Marterer (23) ist als fünfter und letzter deutscher Tennisprofi in die zweite Runde der Australian Open eingezogen. Der Weltranglisten-71. aus Nürnberg gewann gegen den französischen Qualifikanten Gleb Sakharov 6:3, 6:1, 6:3.

    In der zweiten Runde wartet auf Marterer, der im vergangenen Jahr in Melbourne sogar zwei Matches gewonnen hatte, Sakharovs an Position 28 gesetzter Landsmann Lucas Pouille.

    Kohlschreiber wird Favoritenrolle gerecht

    Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber ist seiner Favoritenrolle zum Auftakt der Australian Open gerecht geworden.

    Der 35 Jahre alte Augsburger ließ dem Weltranglisten-261. Li Zhe aus China beim 6:2, 6:2, 6:4 keine Chance und zog als zweiter Deutscher nach Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 4) in Melbourne in die zweite Runde ein. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan Australian Open, Männer)

    Dort trifft der an Position 32 gesetzte Kohlschreiber am Donnerstag auf Joao Sousa aus Portugal. In der Vorbereitung auf den ersten Höhepunkt der Saison hatte die deutsche Nummer zwei das Halbfinale beim ATP-Turnier im neuseeländischen Auckland erreicht. (Alle Infos zu den Australian Open)

    Mischa Zverev scheidet aus

    Ausgeschieden ist dagegen Zverev-Bruder Mischa. Der 31-jährige verlor gegen den Australier Alexei Popyrin 5:7, 6:7 (7:9), 4:6.

  • Tritt Murray doch nicht in Wimbledon ab?


    Andy Murray hat mit seiner Karriere doch noch nicht abgeschlossen.

    Nach seinem emotionalen vierstündigen Krimi in der 1. Runde der Australian Open gegen den Spanier Roberto Bautista Agut zweifelte er an seinem ursprünglichen Rücktrittsplan.

    Eigentlich will Murray im Sommer in Wimbledon seine große Karriere wegen seiner schweren Hüftprobleme beenden.

    In Melbourne sprach der Schotte nun jedoch von einer Alternative. "Ich kann entweder die nächsten viereinhalb Monate pausieren und dann für Wimbledon trainieren oder ich lasse mich operieren. Das ist meine beste Option, wenn ich doch noch länger spielen will. Meine Ambition ist, länger als ein Match bei Grand Slams zu spielen", sagte Murray bei Sky Sports UK.

    Murray: Operation oder Wimbledon?

    Wenn sich Murray an der Hüfte operieren lässt, würde er allerdings Wimbledon verpassen, zudem "besteht dann eine Chance, dass ich nie mehr spielen kann. Das ist mir klar."

    Nach seinem Spiel kämpfte Murray auf dem Court mit den Tränen und bekam von einigen Topstars wie Novak Djokovic Abschiedsbotschaften.

    Seit Anfang 2017 plagt sich Murray mit seiner Hüfte herum – nach seinem Monsterjahr 2016 mit Triumphen in Wimbledon, bei Olympia und dem Aufstieg zur Nummer eins der Welt.

    So ganz ist Murray offenbar mit der großen Tennis-Welt doch noch nicht fertig.

  • Australian Open: Djokovic und Halep legen los


    Die 107. Auflage der Tennismeisterschaften von Australien, seit 1969 bekannt als Australian Open, läuft seit Beginn der Nacht auf Montag (14. Januar) in Melbourne (täglich im LIVETICKER). Titelverteidiger sind Roger Federer (Schweiz) und Caroline Wozniacki (Dänemark).

    Am 2. Turniertag stehen wieder zahlreiche Deutsche und Topfavoriten auf den Plätzen. Nach Alexander Zverev greift auch sein Bruder Mischa Zverev ins Geschehen ein, ebenso Philipp Kohlschreiber. Novak Djokovic eröffnet gegen Mitchell Krueger, Stan Wawrinka, Sieger von 2014, gegen Ernests Gulbis. Simona Halep bekommt es mit Kaia Kanepi (Estland) zu tun (Alle Infos zu den Australian Open).

    Die mutmaßlich spannendste Partie findet zwischen Nick Kyrgios und Milos Raonic statt.

    Die Partien am Dienstag (15. Januar):

    Alle Partien und Ergebnisse im Überblick

    Rod Laver Arena (Beginn: 1 Uhr):

    1. Match: Destanee Aiava (Australien) - Madison Keys (USA) 
    2. Match: Tatjana Maria - Serena Williams (USA)
    3. Match: Alexander Zverev - Aljaz Bedene (Slowenien) 
    4. Match (nicht vor 9 Uhr): Novak Djokovic (Serbien) - Mitchell Krueger (USA)
    5. Match: Naomi Osaka (Japan) - Magda Linette (Polen)

    Margaret Court Arena (Beginn 1 Uhr):

    1. Match: Kamil Majchrzak (Polen) - Kei Nishikori (Japan)
    2. Match: Tamara Zidansek (Slowenien) - Daria Gavrilova (Australien)
    3. Match: Venus Williams (USA) - Mihaela Buzarnescu (Rumänien)
    4. Match (nicht vor 9 Uhr): Simona Halep (Rumänien) - Kaia Kanepi (Estland)
    5. Match: Benoit Paire (Frankreich) - Dominic Thiem (Österreich)

    Weitere Top-Partien und Spiele der Deutschen (Beginn 1 Uhr):
    2. Match: Eugenie Bouchard (Kanada) - Shuai Peng (China)
    2. Match: Mona Barthel - Anastrasija Sevastova (Lettland)
    3. Match: Laura Siegemund - Victoria Azarenka (Weißrussland)
    3. Match: Philipp Kohlschreiber - Zhe Li (China)
    4. Match: Mischa Zverev - Alexei Popyrin (Australien)
    4. Match: Maximilian Marterer - Gleb Sakharov (Frankreich)
    4. Match: Stan Wawrinka (Schweiz) - Ernests Gulbis (Lettland)
    5. Match: Nick Kyrgios (Australien) - Milos Raonic (Kanada)

  • Azarenka raus! Siegemund schafft den Coup


    Laura Siegemund hat ihr erstes Grand-Slam-Match seit August 2016 gewonnen und ist Angelique Kerber in die zweite Runde der Australian Open (täglich im LIVETICKER) gefolgt.

    Die 30-Jährige aus Metzingen, die nach einem Kreuzbandriss monatelang um den Anschluss gekämpft hatte, schaffte in Melbourne den Coup gegen die zweimalige Turniersiegerin Wiktoria Asarenka (Weißrussland) und setzte sich mit 6:7 (5:7), 6:4, 6:2 durch.

    Nach 2:42 Stunden verwandelte Siegemund ihren ersten Matchball. Am Donnerstag trifft die Weltranglisten-110. auf Hsieh Su-Wei aus Taiwan. (Alle Infos zu den Australian Open)

    Siegemund nach Kreuzbandriss zurück

    Siegemund steht beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison nur aufgrund des sogenannten "Protected Rankings" im Hauptfeld, das sie nach der schweren Knieverletzung vor dem Abrutschen im Ranking schützen sollte.

    "Es war ein harter Weg zurück", sagte Siegemund, die einst die Nummer 27 der Welt war. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan Australian Open, Frauen)

    Barthel raus

    Ausgeschieden ist dagegen Mona Barthel, die beim 3:6, 1:6 gegen die an Position 13 gesetzte Lettin Anastasija Sevastova chancenlos war.

    Insgesamt hatten sich sechs deutsche Spielerinnen für die Australian Open qualifiziert, übrig geblieben sind nach der ersten Runde nur Kerber und Siegemund. Das ist die schlechteste Bilanz seit 2005, als nur Anna-Lena Grönefeld das Auftaktmatch überstanden hatte.

  • Ex-Profi klagt an: Missbraucht Federer seine Macht?


    Bei den Australian Open (tägl. im LIVETICKER) wird Roger Federer einmal mehr im Mittelpunkt stehen. An sich nicht ungewöhnlich, schließlich ist der Rekord-Grand-Slam-Sieger der größte Star, den der Tennissport je gesehen hat.

    Doch in Melbourne werden viele Fans - insbesondere die von Novak Djokovic und Rafael Nadal - auch ein besonderes Augenmerk darauf legen, wo und wann Federer seine Partien bestreiten wird. Eine erste Kostprobe dazu findet sich bereits in den sozialen Medien, da Federer seine Auftaktpartie einmal mehr in der Night Session der Rod-Laver-Arena bestreiten durfte. Gegen Denis Istomin aus Usbekistan setzte sich Federer souverän durch.

    Hinter der Obsession für Federers Spielplan stecken die Ende 2018 getätigten Aussagen von Ex-Profi Julien Benneteau. Dieser würdigt Federer zwar als "Legende" und "Ikone" des Sports, doch die Sonderbehandlung und Privilegien für den Maestro gehen ihm inzwischen zu weit.

    SPORT1 listet die beim Radiosender RMC Sport geäußerten Vorwürfe des kürzlich zurückgetretenen Franzosen auf und zeigt, wie Federer und Djokovic darauf reagieren.

    Vorwurf 1: Federer interessiert nur der Laver Cup

    Benneteau gilt als großer Fan des Davis Cups. Doch bei den Superstars wie Federer fand dieser aufgrund des vollen Turnierkalenders selten Anklang. Auch deshalb entschied sich der Tennis-Weltverband ITF, den Davis Cup zu revolutionieren.

    Viele Spieler protestierten gegen den Termin Ende November, nur Federer blieb stumm. "Erst als der September vorgeschlagen wird, wacht er auf und positioniert sich gegen Gerard Pique (dessen Firma steckt hinter der Reform, Anm. d. Red.)", so Benneteau.

    Was den Franzosen aber noch mehr stört, ist, dass seiner Auffassung nach weder ATP noch ITF Federer zu verstehen geben, dass der Davis Cup Vorrang gegenüber seinem Show-Wettkampf Laver Cup hat: "Hier sind die Tennis-Instanzen unglaublich schwach. Sein Ding ist eine Exhibition ohne sportliche Kriterien."

    Für ihn ist dies ein weiterer Beleg dafür, dass keiner sich traue, Federer zu widersprechen.

    Vorwurf 2: Federer wird bei Ansetzungen bevorzugt

    Der Laver Cup führt auch zu Benneteaus zweitem Anklagepunkt: "Craig Tiley, Chef der Australian Open, ist beim Laver Cup verantwortlich für Marketing und TV-Rechte. In gewisser Weise wird er also von Federers Agent bezahlt und wie durch Zufall spielt Federer zwölf seiner 14 Spiele bei den Australian Open um 19.30 Uhr."

    Tatsächlich durfte Federer auffällig häufig Australiens brutaler Mittagshitze aus dem Weg gehen. "Am gleichen Tag spielte Federer gegen Struff, und Djokovic traf auf Monfils. Wir sind uns einig, dass jeder Turnierdirektor Djokovic-Monfils in die Night Sesson packt?! Aber diese spielten nachmittags bei 40 Grad, während Federer abends ran durfte", klagt Benneteau über die Ansetzungen 2018.

    Für Erstaunen sorgte auch die Entscheidung, im Finale das Dach zu schließen - obwohl die Wetter-Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren. Ein Fakt, von dem Federer mehr profitierte als Gegner Marin Cilic, der bis heute damit hadert.

    Vorwurf 3: Manager übt Druck auf Grand Slams aus

    Auch in Wimbledon und bei den US Open werde Federers Bevorzugung deutlich, so Benneteau. So musste Djokovic 2018 zugunsten von Federer oft auf Court 1 ausweichen, was diesen so sehr erzürnte, dass er sich im Achtelfinale von Wimbledon lautstark beschwerte. Die Verantwortlichen reagierten und setzten Federers Viertelfinale auf Court 1 an, welches dieser prompt verlor.

    Bevor die US Open auf eine ähnliche Idee kommen und Federer zur Einweihung ihres neuen Louis Armstrong Stadium dort ansetzen konnten, marschierte sein Manager Tony Godsick laut Benneteau in das Büro der Organisatoren und stellte klar: "Auf keinen Fall planen Sie ihn dafür ein."

    Federer durfte daraufhin alle Spiele im Arthur Ashe bestreiten. Der US-Verband USTA bestreitet, dass dies daran liegt, dass er als Partner am Laver Cup beteiligt ist.

    Vorwurf 4: Auf der Tour wird ihm jeder Wunsch erfüllt

    Noch viel abhängiger von Federer sind aber die Turniere abseits der vier Grand Slams. Deshalb werden dem 37-Jährigen dort auch Mega-Antrittsgagen bezahlt. Laut der ansässigen Zeitung Perth Now bekam Federer für seinen Start beim Hopman Cup zwei Millionen australische Dollar (ca. 1,3 Millionen Euro). Zur Einordnung: Bei den Australian Open muss er ins Finale kommen, um ähnlich viel Geld einzunehmen.

    Einen Einblick in die Abläufe gibt Jean-Francois Caujolle, der bis 2011 beim Turnier in Paris-Bercy das Sagen hatte. "Wir riefen Federers Team an und fragten, warum er nicht mehr kommt. Er mochte den Belag nicht. Er riet uns daher, das österreichische Unternehmen zu kontaktieren, das eine Art Harz herstellte, wie es in Wien benutzt wird", sagte Caujolle L'Equipe.

    Caujolle kam dem Wunsch nach, doch für Federer fühlte sich der Belag immer noch nicht richtig an. Da Caujolle "seinen Lieblingsspieler" unbedingt siegen sehen wollte, suchte er fieberhaft weiter: "2010 gelang es uns den schnellsten Court der Welt zu bauen. Dieser lag Federers Spiel viel besser als Nadals." Prompt gewann Federer das Turnier 2011.

    Reaktionen: Djokovic springt Federer zur Seite

    Als Federer bei den ATP Finals auf die Vorwürfe angesprochen wurde, sagte er: "Julien ist ein netter Junge. Ich denke, es wurde aus dem Kontext gerissen. Ich lasse es lieber darauf beruhen, als noch mehr zu sagen, damit ihr darüber schreiben könnt."

    Federer gab aber zu, dass er von den Turnierdirektoren gelegentlich gefragt wird, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit er spielen will - dies soll aber auch bei anderen Spitzenspielern der Fall sein. Auf SPORT1-Nachfrage wollte sich Federers Management nicht zu den Vorwürfen äußern.

    Viele Kollegen, darunter auch Djokovic, sprangen Federer zur Seite: "Roger verdient die Sonderbehandlung. Die Leute wollen ihn zur besten Zeit auf dem Hauptplatz sehen, also zur Abendsession in der Rod Laver Arena. Ich verstehe Julien. Manchmal profitieren Spieler in Turnieren von bestimmten Vorteilen. Aber man muss verstehen, dass Federer eine Lokomotive fürs Tennis ist. Auch Spieler wie Julien profitieren davon."

    Fazit:

    Die Sonderbehandlung Federers ist unbestritten - doch er hat sie sich verdient, mit allem, was er für das Tennis geleistet hat. Auch die Manager von Djokovic und Nadal äußern bei Turnierdirektoren deren Wünsche bezüglich Platz und Uhrzeit. Federer hat nur das Glück, dass ihm seine fast immer erfüllt werden.

    Dass Australian-Open-Turnierdirektor Tiley auch beim Laver Cup involviert ist, ist sicher diskutabel. Aber: Keiner hat so viele Anhänger wie Federer, weshalb die Ansetzungen in Melbourne zur besten Sendezeit auf dem größten Court verständlich sind.

    Lediglich der Belag-Tausch in Paris-Bercy ist nicht akzeptabel - wenngleich Federer und sein Team nur auf die Frage antworteten, was die Chance auf sein Erscheinen erhöhen würde. Dass ein Turnierdirektor dann tatsächlich den Belag austauscht, gehört zum Glück aber zur Ausnahme.

  • Zverev marschiert in die 2. Runde


    Alexander Zverev hat problemlos die zweite Runde der Australian Open in Melbourne (täglich im LIVETICKER) erreicht.

    Der Weltranglistenvierte setzte sich gegen Aljaz Bedene (Slowenien) nach 1:55 Stunden 6:4, 6:1, 6:4 durch. Es war erst der zweite deutsche Sieg beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison, nachdem Wimbledonsiegerin Angelique Kerber (Nr. 2) am Montag ihr Auftaktmatch gewonnen hatte.

    Zverev (21) trifft am Donnerstag auf Jeremy Chardy (Frankreich). (Alle Infos zu den Australian Open)

    Verletzung bei Zverev kaum ein Thema mehr

    Die leichte Fußverletzung, die der gebürtige Hamburger im Training erlitten hatte, sollte bis dahin keine Rolle mehr spielen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan Australian Open, Männer)

    "Der Knöchel tut noch ein bisschen weh und ist noch ein bisschen geschwollen, es wird aber jeden Tag besser", sagte Zverev nach dem Match gegen Bedene.

    Luft nach oben beim Aufschlag

    Steigerungspotenzial hatte sich der Gewinner des ATP-Finals beim sonst so starken Aufschlag gelassen. Sechs Doppelfehler leistete sich Zverev, der in Melbourne bislang nie über die dritte Runde hinausgekommen ist.

    Zweimal gab er sein Service ab und setzte sich dennoch ungefährdet durch. Das Break im ersten Satz sei wie ein Weckruf für ihn gewesen, sagte Zverev.