Tennis News

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  • Zverev verliert Kumpel-Duell ums Finale


    Alexander Zverevs Hoffnung auf einen erneuten Titel-Coup in London ist geplatzt. (Die bittere Pleite hier im Ticker zum Nachlesen)

    Der Vorjahressieger hat bei den ATP Finals den Einzug ins Endspiel verpasst. Der 22-jährige Deutsche verlor am Samstagabend sein Halbfinale gegen den Österreicher Dominic Thiem 5:7, 3:6. Thiems Gegner im Kampf um den prestigeträchtigen Titel ist der Grieche Stefanos Tsitsipas, der am Nachmittag Rekordsieger Roger Federer mit ausgeschaltet hatte.

    Im Vorjahr hatte Zverev noch als dritter Deutscher nach Boris Becker (dreimal) und Michael Stich (1) bei dem Event am Jahresende triumphiert und den bislang größten Titel seiner Karriere gewonnen. Diesmal hatte er nach einer sehr durchwachsenen Saison lange um die Qualifikation zittern müssen, die Teilnahme am Halbfinale war insofern bereits als Erfolg zu werten.

    Sieg in der Gruppe gegen Nadal

    Zverev hatte sich in der Vorrunde trotz einer Zweisatzniederlage gegen Finals-Debütant Tsitsipas durch Erfolge gegen den Weltranglistenersten Rafael Nadal und den Russen Daniil Medwedew für die K.o.-Runde qualifiziert.

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    Von den zuvor sieben Begegnungen mit French-Open-Finalist Thiem hatte er fünf verloren, mit einer Ausnahme jedoch ausschließlich auf dessen Lieblingsbelag Sand.

    Satzverlust per Doppelfehler

    Auf dem schnellen Hardcourt der o2-Arena derweil erwischte Zverev einen soliden Start. Auch wenn er selbst immer wieder lautstark und gestenreich mit seinem Spiel haderte, ließ er Thiem doch zumindest bei eigenem Aufschlag kaum eine Chance. Bis zum Stand von 5:6 blieb Zverev auf Kurs, dann jedoch leistete er sich zur Unzeit die ersten Unsicherheiten beim Service. Dass er den ersten Durchgang letztlich mit einem Doppelfehler beendete, passte ins Bild.

    Beim Seitenwechsel donnerte der deutsche Spitzenspieler dann wütend seinen Schläger auf den Boden, verschwand anschließend für mehrere Minuten in der Kabine.

    Eine Maßnahme, die jedoch nicht die gewünschte Wirkung zeigte. Stattdessen produzierte Zverev plötzlich noch mehr Fehler, etwa bei vermeintlich einfachen Überkopfbällen. Er kassierte daraufhin das nächste Break und musste sich nach insgesamt 1:34 Stunden letztlich geschlagen geben. 

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    Vor Thiems Erfolg hatte am Nachmittag bereits Tsitsipas im Generationenduell mit Federer (38) seinen Platz im Endspiel gebucht.

    Tsitsipas erteilt Federer eine Abfuhr

    Der griechische Jungstar bezwang den satte 17 Jahre älteren Schweizer nach einer extrem reifen Vorstellung klar mit 6:3, 6:4. "Ich bin frustriert, dass ich nicht besser spielen konnte", sagte Federer anschließend. Tsitsipas freute sich derweil über "eines meiner besten Spiele in diesem Jahr".

    Das Match war von Beginn an ein faszinierender Schlagabtausch. Allein das letzte Spiel des ersten Durchgangs dauerte über zehn Minuten, neunmal ging es über Einstand. Tsitsipas präsentierte sich dabei letztlich wesentlich kaltschnäuziger, während Federer nur eine seiner insgesamt zwölf Breakchancen nutzen konnte. Im Vorjahr hatte Federer ebenfalls im Halbfinale gegen den späteren Sieger Zverev verloren.

  • LIVE: Zverev verpasst Titelverteidigung


    Buddy-Duell ums Finale!

    Im Halbfinale der ATP Finals trifft Alexander Zverev auf seinen Kumpel Dominic Thiem. Mit einem Sieg würde der Hamburger zum zweiten Mal in Folge in das Finale in London einziehen und hätte weiterhin die Chance, als erster Deutscher seinen Titel zu verteidigen.

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    Der Österreicher hat hingegen zum ersten Mal die Chance, ins Endspiel einzuziehen. Dort wartet Stefanos Tsitsipas auf den Sieger.

    Der Grieche hat im ersten Halbfinale eine Machtdemonstration abgeliefert. Gegen Roger Federer setzte er sich klar in zwei Sätzen durch.

    Dominic Thiem - Alexander Zverev 1:0 (7:5, 6:3)

    Das Halbfinale Dominic Thiem - Alexander Zverev im Liveticker

    +++ 6:3 - Aus und vorbei - Thiem holt das Match +++

    Am Ende hat es nicht gereicht für Alexander Zverev. Der Österreicher war heute in überragender Form.

    Damit steht Thiem als erster Österreicher im Finale des ATP Finals.

    +++ 5:3 - Zverev behält die Nerven +++

    Mit seinem 7. Ass holt er sich das Service und löst damit die Pflichtaufgabe. Nun muss er aber das Break schaffen.

    +++ 5:2 - Wahnsinniger Thiem rettet den Service +++

    Da hat Zverev endlich die ersten Breakbälle und dann legt Thiem so einen Service hin.

    Mit wahren Aufschlagraketen wehrt er insgesamt drei Breakbälle des Deutschen ab und steht nun kurz vor dem Finaleinzug.

    +++ 4:2 - Zverev mit dem Rücken zur Wand +++

    Jetzt wird es eng für Zverev. Zwei Breakbälle kann er noch abwehren, aber irgendwann ist dem Druck des Österreichers nicht mehr standzuhalten.

    Jetzt muss sich der Hamburger endlich seinerseits das erste Break holen.

    +++ 2:2 - Beide wieder souverän +++

    Es scheint, dass sich Zverev wieder gefangen hat. Beide zeigen sich wieder so souverän wie über weite Strecken des ersten Satzes.

    Das letzte Service holt sich der Deutsche sogar zu Null.

    +++ 1:0 - Thiem macht direkt weiter +++

    Auch in Satz zwei startet Thiem wieder mit einem gewonnenen Aufschlagspiel. Dabei wirkt der Österreicher nun mit der satzführunh im Rücken noch selbstbewusster.

    +++ Weiter geht's mit Satz 2 +++

    +++ 7:5 - Zverev mit Doppelfehler zum Satzverlust +++

    Wie bitter! Zverev muss die ersten Breakbälle gegen sich hinnehmen und überreicht dem Österreicher Satz 1 schlussendlich per Doppelfehler.

    Aber es ist zu sehen, dass Thiem jetzt immer besser ins Spiel kommt. Vor allem im Return wird er besser und bringt den Ball immer öfter ins Spiel.

    Bei den langen Ballwechseln hat er dann oft die Nase vorn.

    +++ 6:5 - Starker Thiem holt sich die Chance auf Satz 1 +++

    Jetzt mach der Österreicher ordentlich Druck auf Zverev. Mit drei Punkten in Folge holt er sich souverän sein Service. Dabei entscheidet er auch die bisher längste Rally mit 20 Bällen für sich.

    +++ 5:5 - Zverev bleibt im Spiel +++

    Der zweite Doppelfehler von Zverev, aber als Reaktion bringt er direkt ein Ass. Am Ende holt er sich das Spiel und der Satz bleibt offen.

    +++ 5:4 - Stark von Thiem +++

    In diesem Service gibt sich Thiem mal überhaupt keine Blöße. Diese Stärke muss selbst Zverev anerkennen, der das Spiel schon relativ abzuschenken scheint.

    +++ 4:4 - Zverev zeigt sich nervenstark +++

    Thiem legt jedes Mal vor und Zverev zieht nach. Es ist nicht immer ohne Wackler, aber bisher halten die Nerven des Hamburgers. Es riecht schon leicht nach Tie-Break.

    +++ 4:3 - Und weiter im Text +++

    Es ist spannend und spektakulär, aber am Ergebnis ändert sich noch nichts. Thiem legt wieder vor. Nun liegt es an Zverev, erneut nachzuziehen.

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    +++ 3:3 - Es bleibt spannend +++

    Die beiden liefern sich hier ein Match auf absoluter Augenhöhe. Fast jeder Punkt ist umkämpft. Aber noch halten die Aufschlagsspiele.

    +++ 2:2 - Zverev muss kämpfen +++

    Jetzt zittert auch der Hamburger das erste Mal. Trotz eines Sensationsschlags zum 40:30 muss er über Einstand. Aber am Ende bringt auch er seinen Service durch.

    +++ 2:1 - Zverev verpasst erste Break-Chance +++

    Da muss der Österreicher direkt das erste Mal tief durchatmen. Alexander Zverev kommt jetzt schon viel besser mit dem Service zurecht und erarbeitet sich den ersten Break-Ball. Den kann Thiem aber abwehren und hält seinen Aufschlag.

    +++ 1:1 - Zverev kontert +++

    Aber was Thiem kann, kann auch Zverev. Zu Null holt er sich sein erstes Service. Wenn das so weiter geht, wird es hier viele Tie-Breaks geben.

    +++ 1:0 - Starker Auftakt +++

    Thiem gibt direkt im ersten Aufschlagsspiel ein Statement ab. Sicher im Service und platziert in den Schlägen lässt er dem Deutschen keine Chance.

    +++ Platzwahl entschieden +++

    Alexander Zverev gewinnt und entscheidet sich zuerst fürs Receiving. Der erste Aufschlag steht damit bei Thiem.

    +++ Zverev lobt Thiem +++

    Bereits im Interview vor dem Match ist der Deutsche voll des Lobes für seinen Kumpel. "Er ist ein viel besserer Spieler geworden. Ich glaube, das ist der beste Thiem, den wir je gesehen haben."

    +++ Thiem angeschlagen? +++

    Beim Österreicher steht ein kleines Fragezeichen hinter der Fitness. Eine kleine Erkältung hat ihn in der Gruppenphase zurückgeworfen. Die ist zwar mittlerweile wieder überstanden, aber inwieweit hat sie ihn geschwächt?

    +++ Freundschaftliche Begrüßung +++

    Bereits beim Einschlagen am Nachmittag zeigten die beiden Kumpels, dass sie sich wirklich gut verstehen. Thiem ging direkt zu Zverev und sie klatschten miteinander ab.

    +++ Herzlich willkommen +++

    Herzlich willkommen zum Halbfinale zwischen Dominic Thiem und Alexander Zverev. Zwischen den beiden Kumpels entscheidet sich nun, wer das letzte Finalticket ergattert.

  • Bittere Abfuhr! Federer verpasst Finaleinzug


    Der Maestro ist raus!

    Bei den ATP Finals in London verabschiedet sich Roger Federer im Halbfinale aus dem Turnier. Gegen Stefanos Tsitsipas muss sich der Schweizer in zwei Sätzen (3:6, 4:6) geschlagen geben.

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    Der große Knackpunkt im Spiel des ehemaligen Weltranglistenersten war die Effizienz bei den Break-Möglichkeiten. Gerade einmal einen von elf Möglichkeiten konnte er nutzen. Sein Gegenüber war mit drei von vier Möglichkeiten fast perfekt.

    Dennoch war das Match ein faszinierender Schlagabtausch. Allein das letzte Spiel des ersten Durchgangs dauerte über zehn Minuten, neunmal ging es über Einstand. Aber Tsitsipas präsentierte sich dabei wesentlich kaltschnäuziger, nutzte auch zu Beginn des zweiten Satzes seine erste Breakmöglichkeit. Diesmal aber konterte Federer umgehend und glich aus.

    Mit Effizienz zum Erfolg

    Doch der NextGen-Star ließ sich das Momentum nicht nehmen und holte sich in einem weiteren extrem umkämpften Spiel den Vorteil zurück. Im Angesicht der drohenden Niederlage veränderte Federer sein Spiel, spielte plötzlich vermehrt Stopps oder Serve-and-Volley. Die Wende schaffte er - trotz einer Bilanz von 12:4 Breakbällen im gesamten Match - dennoch nicht mehr.

    Die Überlegenheit bei den genutzten Breakbällen sieht auch der Grieche als den Schlüssel zum Sieg, wie er im Court-Interview nach dem Match verrät: "Manchmal fragt man sich in solchen Matches, wie gut das alles läuft. Ich habe heute so viele Breakbälle abwehren können. Der heutige Sieg ist wahrscheinlich einer meiner besten Spiele in dieser Saison gewesen."

    Federer selbst konnte sich die Niederlage noch nicht ganz erklären. "Ich weiß nicht genau, was falsch gelaufen ist. Ich hatte definitiv meine Chancen", sagte Federer anschließend: "Ich bin frustriert, dass ich nicht besser spielen konnte."

    Damit verpasst FedEx die Chance, um seinen siebten Titel bei dieser Veranstaltung zu spielen. Dazu wartet er nun bereits seit 2015 auf einen erneuten Finaleinzug. Damals unterlag er Novak Djokovic in zwei Sätzen.

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    Für Tsitsipas geht es im Finale um seinen ersten Titel beim ATP Final. Der Gegner wurde im zweiten Halbfinale zwischen Dominic Thiem und Alexander Zverev ermittelt. Dort hatte der Österreicher das bessere Ende für sich.

  • Griechischer Youngster fordert Federer


    Alexander Zverev steht im Halbfinale der ATP Finals in London eine höhe Hürde bevor. 

    Zverev, der am Freitagabend mit einem Sieg gegen den Russen Daniil Medvedev die Chance auf die Titelverteidigung wahrte, trifft auf Dominic Thiem (Tennis, ATP Finals: Alexander Zverev - Dominic Thiem ab 21 Uhr im LIVETICKER).

    Der Österreicher startete stark in die Gruppenphase und besiegte nacheinander Roger Federer und Novak Djokovic. Im letzten Gruppenspiel setzte es gegen Matteo Berrettini allerdings eine Niederlage.

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    Im direkten Duell der beiden Freunde führt Thiem mit 5:2. 

    Youngster fordert Federer

    Im ersten Halbfinale stehen sich Youngster Stefanos Tsitsipas und Altmeister Roger Federer (Tennis, ATP Finals: Stefanos Tsitsipas - Roger Federer ab 15 Uhr im Liveticker) gegenüber.

    Federer kommt je länger das Turnier dauert, umso besser in Form. Das 6:4, 6:3 im letzten Gruppenspiel gegen Novak Djokovic war nicht nur ein einfacher Zweisatzsieg, es war eine Machtdemonstration des Maestros.

    So können Sie die Halbfinalspiel LIVE verfolgen:

    TV: Sky
    Livestream: SkyGo 
    Liveticker: SPORT1.de und SPORT1 App

  • Spielplan der ATP Finals: Zverev kämpft ums Finale


    In London treffen sich die besten acht Tennisprofis des Jahres zu den ATP Finals.

    Vom 10. bis 17. November verteidigt Alexander Zverev (Deutschland) seinen Titel beim Elite-Turnier, den er im Vorjahr gewonnen hatte. (ATP Finals im SPORT1-LIVETICKER)

    In der Andre-Agassi-Gruppe bekommt es der Hamburger mit Rafael Nadal (Spanien), Daniil Medvedev (Russland) und Stefanos Tsitsipas (Griechenland) zu tun.

    Alexander Zverev kämpft am Samstag bei den ATP Finals in London um den Einzug ins Finale. Dank des Sieges über Daniil Medvedev qualifizierte sich der Deutsche am Freitagabend für das Halbfinale und schickte Rafa Nadal nach Hause. Dominic Thiem wird allerdings eine harte Nuss. Vorher muss Altmeister Roger Federer im Generationenduell gegen Stefanos Tsitsipas ran.

    Auch im Doppel sind mit den Paris-Siegern Kevin Krawietz und Andreas Mies deutsche Profis am Start. Nach der 6:7, 2:6-Schlappe gegen Farah/Cabal reichte es aber nicht zum Einzug ins Halbfinale

    Der Spielplan der ATP Finals

    Einzel

    Sonntag, 10. November

    15 Uhr: Djokovic - Berrettini 6:2, 6:1

    21 Uhr: Federer - Thiem 5:7, 5:7

    Montag, 11. November

    15 Uhr: Medvedev - Tsitsipas 6:7, 4:6

    21 Uhr: Nadal - Zverev (2:6, 4:6)

    Dienstag, 12. November

    15 Uhr: Federer - Berrettini 7:6, 6:3

    21 Uhr: Djokovic - Thiem 7:6, 3:6, 6:7

    Mittwoch, 13. November

    15 Uhr: Nadal - Medvedev 6:7, 6:3, 7:6

    21 Uhr: Tsitsipas - Zverev 6:3, 6:2

    Donnerstag, 14. November

    15 Uhr: Thiem - Berrettini 6:7, 3:6

    21 Uhr: Djokovic - Federer 4:6, 3:6

    Freitag, 15. November

    15 Uhr: Nadal - Tsitsipas 6:7, 6:4, 7:5

    21 Uhr: Medvedev - Zverev 4:6, 6:7

    Samstag, 16. November, Halbfinals

    15 Uhr: Federer - Tsitsipas (Liveticker)

    21 Uhr: Zverev - Thiem (Liveticker)

    Doppel

    Montag, 11. November

    13 Uhr: Krawietz/Mies - Rojer/Tecau 7:6, 4:6, 10:6

    Mittwoch, 13. November

    19 Uhr: Krawietz/Mies - Mahut/Herbert 5:7, 6:7

    Freitag, 15. November

    13 Uhr: Farah/Cabal - Krawietz/Mies 7:6, 6:2

    So können Sie die ATP Finals LIVE verfolgen:

    TV: Sky
    Livestream: SkyGo 
    Liveticker: SPORT1.de und SPORT1 App

  • Tie-Break-Krimi! Zverevs Traum von der Titelverteidigung lebt


    Alexander Zverev sank jubelnd auf die Knie und ließ einen kräftigen Schrei los.

    Mit einem 6:4, 7:6 (7:4)-Erfolg in seinem abschließenden Vorrundenspiel gegen Daniil Medwedew hat der 22-Jährige bei den ATP-Finals das Halbfinale erreicht und darf seine "Mission Titelverteidigung" in London fortsetzen. Durch seinen zweiten Sieg verdrängte Zverev in der Tabelle der Gruppe "Andre Agassi" Rafael Nadal noch von Platz zwei und trifft nun am Samstag (ab 21.00 Uhr im SPORT1-Liveticker) auf den Österreicher Dominic Thiem.

    "Das ist ein spezieller Ort für mich, in der O2-Arena spiele ich mein bestes Tennis", sagte Zverev im On-Court-Interview: "Ich habe zwei gute Matches gespielt, das in der Mitte war nicht so gut. Aber ich bin trotzdem erneut im Halbfinale.

    Zverev hatte den Weltranglistenersten Nadal in seinem Auftaktmatch am Montag in zwei Sätzen bezwungen, anschließend aber gegen Stefanos Tsitsipas (Griechenland) klar verloren. Nachdem Nadal den bereits fürs Halbfinale qualifizierten Tsitsipas am Nachmittag in einem Krimi über 2:51 Stunden 6:7 (4:7), 6:4, 7:5 geschlagen hatte, benötigte Zverev gegen den bereits ausgeschiedenen Medwedew zwingend einen Sieg.

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    Zverev überzeugt im Service

    Zverev hatte gegen Medvedev zuvor vier von fünf Duellen gewonnen, bei der letzten Begegnung im Finale des Masters von Shanghai Mitte Oktober aber eine Niederlage kassiert. Ein Break zum Auftakt bescherte dem Deutschen diesmal aber eine frühe Führung.

    Der Vorjahressieger servierte gewohnt stark, ließ sich kaum auf offene Ballwechsel ein und entschied bereits nach 34 Minuten den ersten Satz für sich.

    Im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild. Zverev ließ bei eigenem Aufschlag wenig zu, gestattete seinem Gegenüber letztlich keine einzige Breakchance und wartete seinerseits geduldig auf seine Möglichkeiten. Diese bot sich letztlich erst im Tiebreak, wo Zverev dann aber eiskalt zuschlug und nach 1:18 Stunden das Match mit einem Ass beendete.

    Nur noch ein deutscher Vertreter

    In der Doppelkonkurrenz waren die deutschen French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies (Coburg/Köln) am Nachmittag dagegen ausgeschieden.

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    Zverev ist damit am Wochenende der einzige deutsche Vertreter bei dem Elite-Turnier der Saisonbesten. Das zweite Halbfinale bestreitet am Samstag Tsitsipas gegen Rekordsieger Roger Federer.

  • Nach Nadal-Sieg: Zverev unter Siegpflicht


    Alexander Zverev kann trotz seiner Niederlage gegen Stefanos Tsitsipas noch das Halbfinale der ATP Finals in London erreichen.

    Der 22 Jahre alte Hamburger trifft zum Abschluss der Gruppe Andre Agassi auf den Russen Daniil Medvedev. (ATP FINALS: Daniil Medvedev - Alexander Zverev, ab 21 Uhr im LIVETICKER)

    Zverev muss gewinnen

    Sollte Zverev das Match gegen den Russen gewinnen, egal ob in zwei oder drei Sätzen, würde er neben Tsitsipas in die Runde der letzten Vier einziehen. 

    Aufgrund des Sieges von Rafael Nadal gegen Stefanos Tsitsipas (6:7, 6:4, 7:5) besteht für Zverev eine Siegpflicht. Hätte der Grieche das Duell gewonnen, hätte der Deutsche auch mit einer Niederlage weiterkommen können.

    Medvedev bereits raus

    Für Medvedev ist der Traum vom Halbfinale nach dem Sieg von Nadal ausgeträumt. Der Russe scheidet nach zwei Niederlagen bereits vor dem letzten Spiel aus.

    https://twitter.com/atptour/status/1194736188420214791

    Tsitsipas ist dagegen schon weiter. Er hatte die ersten beiden Duelle gegen Medvedev und Zverev gewonnen.

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    So können Sie Medvedev gegen Zverev LIVE verfolgen:

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  • Krawietz/Mies verpassen das Halbfinale


    Das Kapitel London ist für Kevin Krawietz und Andreas Mies beendet, jetzt geht der Blick Richtung Madrid. Das deutsche Spitzendoppel ist bei den ATP-Finals nach einer weiteren Niederlage in der Vorrunde ausgeschieden. 

    Die K.o.-Phase findet ohne das Duo statt, das in der kommenden Woche beim neuen Davis-Cup-Finalturnier in Spanien aber erneut die Chance auf einen gelungenen Abschluss seiner ohnehin hervorragenden Saison hat.

    DTB-Doppel unterliegt Favoriten

    Gegen die Weltranglistenführenden Juan Sebastian Cabal und Robert Farah aus Kolumbien verloren Krawietz und Mies am Freitagnachmittag 6:7 (7:9), 2:6. Zum Auftakt am Montag hatten die beiden Deutschen noch Jean-Julien Rojer/Horia Tecau (Niederlande/Rumänien) nach Match-Tiebreak besiegt, im zweiten Gruppenspiel dann gegen Pierre-Hugues Herbert/Nicolas Mahut aus Frankreich verloren. 

    Um ihre Chance auf den Einzug ins Halbfinale zu wahren, hätten Krawietz und Mies nun mindestens einen Satzgewinn benötigt.  

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    Krawietz und Mies wurden gegen die amtierenden Wimbledon- und US-Open-Sieger Cabal/Farah in der gut gefüllten O2-Arena diesmal von einer kleinen, aber sehr stimmungsvollen Fangruppe unterstützt. Angetrieben durch deren Support legten sie einen soliden Start hin.

    Zwar fanden die Deutschen zunächst kein Mittel gegen die guten Aufschläge ihrer Gegner, genauso wenig ließen sie jedoch bei eigenem Service im ersten Satz etwas anbrennen.

    Mies verschlägt Vorhandvolley

    Der Tiebreak war die logische Konsequenz - und auch dort zeigte zunächst keines der Duos eine Schwäche. Bis zum Stand von 7:7 punktete immer der Aufschläger. Dann landete ein Vorhandvolley von Mies im Netz, und Cabal/Farah nutzten nach 50 Minuten ihre Chance zum Satzgewinn.

    In den zweiten Durchgang starteten sie direkt mit dem ersten Break des Tages, und weil Krawietz und Mies mehrere eigene Chancen ausließen, holten sie sich letztlich deutlich den Sieg.

    Nach Jürgen Fassbender und Hans-Jürgen Pohmann 1975 waren Krawietz (27) und Mies (29) das erst zweite rein deutsche Doppel bei dem traditionellen Jahresabschluss-Event. Gemeinsam gewannen sie in diesem Jahr den Titel in Paris sowie die Hallenturniere in New York und Antwerpen, bei den US Open erreichten sie das Halbfinale. Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann nominierte das Duo daraufhin für das Finalturnier in Madrid.