Tennis News

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  • Tennis-Beauties im Urlaub: Shootingstar lässt tief blicken


    Die Urlaubsbilder der Tennis-Beauties zum Durchklicken:

    Die Tennissaison der Damen ist so gut wie zu Ende. Bevor die Vorbereitungen auf die neue Saison beginnen, genießen die Schönheiten der Tenniswelt ihre wohlverdienten freien Tage. 

    So trägt Dominika Cibulkova auch abseits des Centre Court in Wimbledon gerne weiß, Stan Wawrinkas Freundin Donna Vekic genießt ihre Zeit am Meer und andere wie Elina Svitolina verbringen viel Zeit in der Heimat. Auch Eugenie Bouchard bleibt in ihrer Wahlheimat, schließlich gibt es auch dort einen herrlichen Strand zur Erholung.

    SPORT1 präsentiert die Urlaubsbilder der Tennis-Beauties in einer Bildergalerie.

  • Ex-Wimbledon-Finalistin beendet Karriere


    Die ehemalige Tennis-Weltranglistenzweite Agnieszka Radwanska hat im Alter von nur 29 Jahren ihr Karriereende verkündet.

    "Ich bin leider nicht mehr in der Lage, so zu trainieren und zu spielen, wie ich es gewohnt war. Mein Körper kann meine Erwartungen nicht mehr erfüllen", schrieb die Polin am Mittwoch auf ihrer Facebook-Seite: "Mit Blick auf meine Gesundheit und die harten Belastungen des Profitennis, muss ich mir eingestehen, dass ich meinen Körper nicht mehr an die Grenzen treiben kann und möchte."

    Radwanska hat 20 Titel auf der WTA-Tour gewonnen, 2015 triumphierte sie beim WTA-Finale in Singapur. Ein Grand-Slam-Titel blieb der Polin in 13 Jahren auf der Profitour verwehrt. 2012 stürmte sie bis ins Finale von Wimbledon, dort unterlag sie jedoch der US-Amerikanerin Serena Williams in drei Sätzen.

    "In meiner gesamten Karriere habe ich immer alles gegeben, um mein Land in bestmöglicher Art und Weise zu repräsentieren", schrieb Radwanska weiter: "Dass ich der Profitour nun 'Auf Wiedersehen' sage, heißt nicht, dass ich mich auch vom Tennissport verabschiede. Tennis war und ist etwas Besonderes in meinem Leben."

    Die Polin, derzeit auf Rang 75 der Weltrangliste geführt, führte aus, dass nun die Zeit für "neue Aufgaben und neue Ideen" gekommen sei: "Hoffentlich wird dieser nächste Schritt meiner Karriere so spannend und aufregend wie die Zeit auf der Profitour."

  • Halbfinale in Gefahr! Zverev verliert Nerven gegen Djokovic


    Irgendwann konnte Alexander Zverev seinen Ärger nicht mehr verbergen. Als er merkte, dass der Weltranglistenerste Novak Djokovic eine Nummer zu groß war, wich die Entschlossenheit dem Frust.

    So stark Zverev die Partie beim ATP-Saisonfinale in London begonnen hatte, so schwach war das Ende. Mit 4:6, 1:6 unterlag er dem favorisierten Serben, hat aber trotz der letztlich deutlichen Schlappe noch immer Chancen auf den Einzug in die K.o.-Runde.

    "Das Match war viel enger, als es das Ergebnis aussagt", meinte Zverev: "Wenn ich im ersten Satz das Break zum 5:4 mache, dann läuft es in eine andere Richtung. Aber Novak ist nicht ohne Grund die Nummer eins und in solchen Situationen wahrscheinlich der beste Spieler der Welt."

    Abhängig von dem Abendspiel zwischen John Isner (USA) und Marin Cilic (Kroatien) könnte Zverev sogar eine knappe Niederlage für das Halbfinale reichen. Ein Sieg am Freitag gegen Isner wäre für Zverev die beste Voraussetzung für die Qualifikation.  "Das wird ein komplett anderes Match, alleine darauf liegt jetzt mein Fokus", sagte Zverev

    Djokovic ist dagegen ein Platz in der Runde der besten Vier nach dem zweiten deutlichen Sieg kaum noch zu nehmen.

    Djokovic lebt von Zverevs Fehlern

    "Es war kein atemberaubendes Tennis von uns beiden", gab Djokovic nach 1:16 Stunden auf dem Court zu: "Aber ein Sieg ist ein Sieg." Zverev habe im zweiten Satz viele unnötige Fehler gemacht, sagte der 31-Jährige, "die haben es mir erlaubt, das Match leichter zu gewinnen, als ich es erwartet hatte".

    Nach bisher schwachen Begegnungen beim Turnier der besten acht Spieler des Jahres waren die Tennisfans mit großen Erwartungen in die Londoner o2-Arena gekommen. Auch Boris Becker wollte sich das Duell zwischen seinem früheren Schützling Djokovic und dem deutschen Hoffnungsträger nicht entgehen lassen. Und tatsächlich entwickelte sich zunächst ein Match auf Augenhöhe.

    Anders als im Oktober, als Zverev im Halbfinale des Masters in Shanghai von Djokovic eine Lehrstunde erteilt bekam (1:6, 2:6), hielt der 21-Jährige die Partie offen. Verlassen konnte er sich dabei auf seinen Aufschlag, der mit bis zu 230 km/h in Djokovics Feld einschlug. Der für viele Experten beste Returnspieler der Tennisgeschichte konnte Zverevs Service oft nur hinterherschauen.

    Zverev startet mit Auftaktsieg

    Nach wenigen Wochen der Zusammenarbeit mit Trainer Ivan Lendl sei der Aufschlag bereits variabler geworden, hatte Zverev in London nach seinem Auftaktsieg gegen den Kroaten Marin Cilic gesagt.

    Am Nervenkostüm und der Körpersprache muss er dagegen weiter arbeiten. Nachdem er beim Stand von 4:4 gegen Djokovic selbst zwei Chancen zum Break vergeben hatte, gab Zverev direkt darauf seinen Aufschlag und damit den ersten Satz mit einem Doppelfehler ab.

    Der Widerstand war gebrochen, zwar wirkte auch Djokovic anfällig und schlug erstaunlich langsam auf, doch Zverev verlor völlig seine Linie. Immer wieder zuckte er mit den Schultern und schimpfte in Richtung seiner Box, in der Lendl gewohnt regungslos den Niedergang beobachtete.

  • Kerber und Schüttler: Alte Bekannte, neue Ziele


    Ihre letzten Urlaubstage lässt sich Angelique Kerber nicht nehmen. Dafür hat sie im Jahr 2018 viel zu hart gearbeitet.

    Während ihr Management in der weit entfernten Heimat die leidige Trainerfrage regelte, liebäugelte Kerber damit, für immer in ihrem Paradies auf den Malediven zu bleiben.

    "Bin nicht sicher, ob ich zurückkomme", schrieb sie unter ein Foto bei Instagram, das sie gut behütet und barfuß vor dem Indischen Ozean zeigt.

    Auf ein Wort zur aufsehenerregenden Zusammenarbeit mit Ex-Profi Rainer Schüttler müssen die Tennisfans dagegen warten. Erst nach der Rückkehr in den Alltag, die selbst für eine Wimbledonsiegerin unvermeidbar ist, wird sich Kerber äußern.

    Am kommenden Mittwoch ist es bei einer Pressekonferenz in Köln soweit.

    Schüttler freut sich auf "spannende Herausforderung"

    Bis dahin spricht immerhin Trainer Schüttler über sein Engagement im Team der Weltranglistenzweiten. Natürlich sei es "eine tolle, spannende Herausforderung, einen dreimaligen Grand-Slam-Champion zu trainieren", sagte der Australian-Open-Finalist von 2003. Er freue sich sehr auf die neue Aufgabe, "weil Angie und ich dieselbe Idee vom Tennis haben".

    Und gemeinsame Bekannte. Wie das Fachportal tennisnet.com berichtet, trafen sich Kerber (30) und Schüttler (42) vor wenigen Wochen auf der Hochzeit von Kerbers Manager Aljoscha Thron.

    Sie kannten sich bereits aus der Zeit auf der Offenbacher Rosenhöhe. Dort war Schüttler an einer Tennisakademie beteiligt, in der Kerber 2011 den Grundstein für ihre Weltkarriere legte, als sie eigentlich schon mit dem Tennis abgeschlossen hatte.

    Kerber sucht beständigen Begleiter

    Ob die Trennung vom belgischen Erfolgscoach Wim Fissette bei der Party schon beschlossen war, ist nicht verbürgt, kurze Zeit später jedenfalls reiste Kerber wegen "unterschiedlicher Auffassungen über die Zukunftsplanung" ohne Trainer zum WTA-Saisonfinale nach Singapur. Und war wie nach dem Krisenjahr 2017 wieder auf der Suche nach einem beständigen Begleiter.

    Den hat sie für Bundestrainerin Barbara Rittner nun gefunden. Das "Gesamtpaket" werde "gut passen", schrieb Rittner bei Twitter und lobte Schüttlers "Erfahrung, Kompetenz und Charakter".

    Die Frauentour ist für den einstigen Weltranglistenfünften jedoch Neuland, bislang stehen in Schüttlers Trainerbiographie nur zwei kurzzeitige Engagements in den Teams seines serbischen Schwagers Janko Tipsarevic und des Kanadiers Vasek Pospisil.

    Fehlender French-Open-Titel als Ziel

    Dem Tennis ist der gebürtige Korbacher, der heute mit seiner Frau Jovana und Sohn Noah am Zürichsee in der Schweiz wohnt, immer treu geblieben.

    Beraten von seinem Ex-Coach Dirk Hordorff, heute Vizepräsident im Deutschen Tennis Bund (DTB), kaufte er gemeinsam mit dem Rumänen Ion Tiriac die Lizenz des Sandplatzturniers in Düsseldorf und zog mit ihr weiter nach Genf. Dort ist Schüttler noch heute Turnierdirektor.

    Wie sich diese Tätigkeit mit dem Leben auf der Tour vereinbaren lässt, wird sich herausstellen. Für Schüttler wird sich jedenfalls einiges verändern. Kerber beginnt ihre Saisonvorbereitung Ende November in ihrem polnischen Zuhause Puszczykowo. Schüttler wird dann ebenso dabei sein wie bei den ersten Bewährungsproben in Australien. Los geht es für Kerber nach Silvester beim Hopman Cup in Perth, über Sydney geht es dann zum Grand Slam nach Melbourne.

    Dort hatte der harte Tennis-Arbeiter Schüttler, der stets ein wenig im Schatten seiner Landsleute Tommy Haas und Nicolas Kiefer stand, seinen größten Erfolg als Spieler gefeiert. Als Coach an Kerbers Seite wird er an Titeln gemessen werden. Ein Ziel ist der Triumph bei den French Open in Paris, der noch in Kerbers Grand-Slam-Sammlung fehlt.

  • ATP Finals: Zverev fordert den Dominator heraus


    Bei den ATP Finals in London kämpfen die acht besten Tennisprofis des Jahres um den letzten großen Titel der Saison.

    Nachdem Deutschlands Hoffnungsträger Alexander Zverev mit einem Sieg gegen Marin Cilic in das Saisonfinale gestartet ist, trifft der Hamburger im zweiten Duell am Mittwoch auf niemand Geringeres als den Weltranglistenersten Novak Djokovic (ab 15 Uhr im LIVETICKER).

    Der Serbe ist spätestens seit der verletzungsbedingten Absage von Rafael Nadal der klare Turnierfavorit und demonstrierte in der ersten Partie gegen den US-Amerikaner John Isner direkt sein Können, indem ihm gleich drei Breaks gegen den Aufschlagriesen gelangen.

    Am Abend treffen dann noch Cilic und Isner aufeinander, die nach ihren Niederlagen zum Auftakt beide unter Druck stehen.

    Federer und Thiem unter Druck

    Roger Federer hat derweil am Dienstag ein frühzeitiges Aus abgewendet. Vor den Augen von Nationalspieler Toni Kroos setzte sich der Rekord-Grand-Slam-Sieger mit 6:2, 6:3 gegen den Österreicher Dominic Thiem durch.

    Die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale fällt damit erst am letzten Gruppenspieltag am Donnerstag. Federer trifft dann auf den bisher souveränen Wimbledonfinalisten Kevin Anderson, der Kei Nishikori (Japan) in nur 64 Minuten mit 6:0, 6:1 vom Court schoss.

    Der Weltranglisten-Fünfte Zverev kann bei seiner zweiten Finals-Teilnahme als dritter Deutscher nach Boris Becker (3 Mal) und Michael Stich das Jahresfinale zu seinen Gunsten entscheiden. Der letzte deutsche Sieg datiert aus dem Jahr 1995, als Becker gewann.

    Die Partien der ATP Finals in London:

    Guga-Kuerten-Gruppe

    Novak Djokovic (Serbien) - Alexander Zverev (Deutschland) - ab 15 Uhr im LIVETICKER

    Marin Cilic (Kroatien) - John Isner (USA) - ab 21 Uhr im LIVETICKER

    So können sie die ATP Finals LIVE verfolgen:

    TV: Sky
    Stream: Sky Go
    Liveticker: SPORT1.de

  • Vor Kroos' Augen: Federer wahrt Halbfinal-Chance


    Rekordsieger Roger Federer hat seine Chancen auf den Einzug in die K.o.-Runde des ATP-Saisonfinals gewahrt.

    Zwei Tage nach dem Fehlstart ins Turnier der besten acht Spieler des Jahres präsentierte sich der Schweizer deutlich verbessert.

    Das 6:2, 6:3 gegen den Österreicher Dominic Thiem freute auch Edelfan Toni Kroos, der seine Auszeit von der Fußball-Nationalmannschaft zu einem Ausflug nach London nutzte.

    Federer kämpft ums Halbfinale

    Die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale fällt damit erst am letzten Gruppenspieltag am Donnerstag. Federer trifft dann auf den bisher souveränen Wimbledonfinalisten Kevin Anderson.

    Der Turnierdebütant aus Südafrika deklassierte Kei Nishikori (Japan) in nur 64 Minuten mit 6:0, 6:1 und freute sich "über eine der besten Leistungen" seiner Karriere.

    Alle vier Spieler besitzen noch Chancen auf die Endrunde, Anderson ist sein Platz unter den besten Vier jedoch nur noch theoretisch zu nehmen.

    "Ich glaube, ich musste mir vor Augen führen, was wir hier machen wollen: gut Tennis spielen", sagte Federer, der sein Auftaktmatch gegen Nishikori in zwei Sätzen verloren hatte, bei Sky: "Ich glaube, es war eher der Kopf. Ich bin glücklich, dass ich eine Reaktion auf das erste Match gezeigt habe."

    Zverev gegen Djokovic gefordert

    Am Mittwoch (ab 15 Uhr im LIVETICKER) bestreitet Alexander Zverev in der Guga-Kuerten-Gruppe sein zweites Match.

    Nach dem Auftaktsieg gegen den Kroaten Marin Cilic bekommt es der gebürtige Hamburger mit dem Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien) zu tun.

    Die Fans in der Londoner Arena hoffen auf ein Spektakel, denn bisher haben die Leistungen der Top-Spieler kurz vor ihrem verdienten Urlaub zu wünschen übrig gelassen.

    Federer steigert sich deutlich

    Immerhin steigerte sich Publikumsliebling Federer im Vergleich zur Niederlage gegen Nishikori deutlich.

    Zum Gesamtbild gehört jedoch auch Thiems Auftritt. 34 vermeidbare Fehler unterliefen dem 25-Jährigen, der zum dritten Mal in London am Start ist.Nach der zweiten schwachen Vorstellung scheint der Sprung ins Halbfinale für Thiem nur noch rechnerisch möglich zu sein.

    Federer (37) darf derweil sogar wieder auf den Gruppensieg und darüber hinaus auf seinen 100. Titel auf der ATP-Tour hoffen.

    Federer will Revanche gegen Anderson

    Die Revanche für die bittere Niederlage im Viertelfinale von Wimbledon, als er gegen Anderson einen 2:0-Satzvorsprung noch verspielte, wird aber alles andere als einfach. Anderson ist neben Djokovic bislang der einzige Spieler in London, der auf ganzer Linie überzeugt hat.

    "Aus meiner Sicht habe ich das ganze Match fantastisch gespielt", sagte Anderson, der auch bei seinen beiden Turniersiegen 2018 in New York und Wien gegen Nishikori gewonnen hatte.

    Der Japaner, der für den verletzten Juan Martin del Potro ins Feld gerückt war, fand keine Erklärung für seinen Auftritt. "Es war heute einfach nicht mein Tag", sagte er: "Ich muss versuchen, das Match zu vergessen und auf das nächste schauen."

    Was ihm Mut machen dürfte: Auch Dominic Thiem ist derzeit weit von seiner Bestform entfernt.

  • Überraschung! Deutscher Ex-Profi wird Kerbers Coach


    Im tropischen Paradies der Malediven tankt Angelique Kerber derzeit neue Kräfte. Die Wimbledonsiegerin aus Kiel taucht im kristallklaren Meer - und stellt nebenbei die Weichen für ihre Zukunft auf der Tennistour.

    Wie Kerbers Management am Dienstagabend auf SID-Anfrage bestätigte, hat die Weltranglistenzweite Ex-Profi Rainer Schüttler als neuen Trainer verpflichtet.

    Der einstige Finalist der Australian Open und die deutsche Nummer eins werden demnach Ende November die Vorbereitung auf die kommende Saison aufnehmen.

    Schüttler schwärmt von Kerber

    "Angelique hat in den letzten Jahren schon mehrfach unter Beweis gestellt, was sie für ein Champion ist", sagte Schüttler: "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in dieser spannenden Phase ihrer Karriere. Für mich steht außer Frage, dass sie mit ihrem Talent noch viel erreichen kann."

    Die 30-Jährige hatte sich vor dem WTA-Saisonfinale in Singapur im Oktober überraschend von ihrem belgischen Trainer Wim Fissette getrennt. "Unterschiedliche Auffassungen über die Zukunftsplanung" waren der offizielle Grund für das abrupte Ende der Partnerschaft. 

    Den Saisonauftakt wird Kerber wie im vergangenen Jahr beim Hopman Cup in Perth an der Seite von Alexander Zverev absolvieren. Danach stehen im Januar das Vorbereitungsturnier in Sydney und die Australian Open in Melbourne auf dem Programm.

    Schüttler mit wenig Erfahrung als Proficoach

    Der 42-jährige Schüttler, einst Nummer fünf der Welt, besitzt als Proficoach nur wenig Erfahrung, im vergangenen Jahr begleitete er kurzzeitig den ehemaligen Top-10-Spieler Janko Tipsarevic aus Serbien auf der Tour.

    Gemeinsam mit dem früheren Davis-Cup-Spieler Alexander Waske leitete er jahrelang eine Tennisakademie in Offenbach, auf der Rosenhöhe hatte auch Kerber einst trainiert.

    Der Olympiazweite im Doppel von Athen 2004 (mit Nicolas Kiefer) und viermalige Turniersieger auf der ATP-Tour ist mit der Serbin Jovana verheiratet, im Februar 2017 kam ihr Sohn Noah auf die Welt. Die Familie lebt am Zürichsee in der Schweiz, wo Schüttler in Genf als Turnierdirektor fungiert.

    Seinen größten Erfolg feierte Schüttler im Jahr 2003, als er überraschend das Finale von Melbourne erreichte, dort jedoch gegen Andre Agassi chancenlos war. 2008 stand er im Halbfinale von Wimbledon und beendete vier Jahre später seine Karriere.

    Kerber mit Fissette zurück in die Weltspitze

    Kerber hatte sich mit Fissette nach einem verkorksten Jahr 2017 zurück in die Weltspitze gekämpft. Schon bei den Australian Open zu Beginn der Saison spielte sie sich ins Halbfinale.

    Den Höhepunkt der Saison erreichte sie im Juli in Wimbledon, als sie sich mit dem Finalsieg über die 23-malige Grand-Slam-Siegerin Serena Williams einen Kindheitstraum erfüllte.

    Beim WTA-Finale in Singapur schied sie mit einem Sieg in der Vorrunde aus. Begleitet wurde sie dabei von ihrem Trainingspartner Andre Wiesler.

    Nach den Grand-Slam-Titeln in Wimbledon, Melbourne und New York (jeweils 2016) hat Kerber die French Open als großes Ziel ins Visier genommen. Beim Höhepunkt der Sandplatzsaison erreichte sie in diesem Jahr das Viertelfinale und egalisierte damit ihr bislang bestes Ergebnis auf der ungeliebten roten Asche aus dem Jahr 2012.

  • Davis-Cup-Finale: Kroatien in Bestbesetzung


    Kroatien kann im Finale des Davis Cup in Frankreich auf seine beiden Topspieler Marin Cilic (Weltrangliste: 7.) und Borna Coric (12.) bauen. Teamchef Zeljko Krajan nominierte das Duo neben Ersatzmann Ivan Dodig sowie den beiden Doppelspezialisten Mate Pavic und Franko Skugor für das Endspiel vom 23. bis 25. November in Lille.

    Bei Gastgeber Frankreich hatte derweil Spitzenspieler Richard Gasquet, als Nummer 26 der Welt bestplatzierter Franzose im Ranking, seine Teilnahme zuletzt ohne Angabe von Gründen abgesagt. Auch Gael Monfils (Nr. 29) wurde nicht nominiert.

    Stattdessen setzt Kapitän Yannick Noah auf Lucas Pouille (32.), Jeremy Chardy (42.), den lange verletzten Jo-Wilfried Tsonga (261.) sowie sein Spitzendoppel Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert.