Tennis News

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  • Matchball abgewehrt: Zverev punktet nach Kraftakt


    Alexander Zverev hat "Team Europa" beim Laver Cup in Chicago den nächsten Sieg beschert.

    Deutschlands Nummer eins bezwang den US-Aufschlagriesen John Isner nach Abwehr eines Matchballes 3:6, 7:6 und 10:7. Damit führen die Europäer im Vergleich mit "Team World" 5:1.

    Zverev startete denkbar schlecht und musste gleich sein erstes Aufschlagspiel abgeben. Diesen Vorteil ließ sich Isner nicht mehr nehmen und gewann den ersten Satz.

    Zverev wehrt Matchball ab

    Sehr ausgeglichen verlief Satz zwei, der dann zwangsläufig im Tie-Break entschieden wurde. In diesem zeigte Zverev keine Nerven und lief zur Höchstform auf. Nachdem er beim Stand von 5:6 einen Matchball abgewehrt hatte, beendete er den Satz wenig später auf spektakuläre Art und Weise.

    Den Match-Tiebreak gewann der Weltranglisten-5. dann souverän.

    Für den bisher einzigen Punkt für "Team World" hatte am Freitag das Doppel Kevin Anderson/Jack Sock (Südafrika/USA) mit einem Sieg gegen Roger Federer/Novak Djokovic (Schweiz/Serbien) geholt.

    Der Laver Cup wird in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgetragen. Im Vorjahr hatte sich das "Team Europa" in Prag mit 15:9 durchgesetzt. Auch daran war Zverev beteiligt. 

    Beim Laver Cup treten zwei sechsköpfige Mannschaften gegeneinander an. Innerhalb von drei Tagen werden neun Einzel sowie drei Doppel gespielt. Jeden Tag wird ein Punkt mehr für einen Sieg vergeben. Für den Gesamtsieg sind 13 Punkte notwendig. Jedes Mitglied des Siegerteams erhält 250.000 Dollar, es werden keine Punkte für die Weltrangliste vergeben.

  • Sensationssieg: Bachinger macht erstes ATP-Finale klar


    Qualifikant Matthias Bachinger hat beim ATP-Turnier im französischen Metz den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert.

    Der 31-Jährige setzte sich nach einer Energieleistung im Halbfinale gegen den topgesetzten US-Open-Halbfinalisten Kei Nishikori aus Japan mit 2:6, 6:4, 7:5 durch und zog damit erstmals in ein ATP-Endspiel ein.

    Bachinger verwandelte nach 2:10 Stunden seinen ersten Matchball zum Triumph. Sein Gegner im Finale am Sonntag (15.45 Uhr) ist der Franzose Gilles Simon.

    Bachinger wehrt Breakbälle ab

    Bachinger, der seit 2005 Tennisprofi ist, hatte zuvor erst zweimal ein ATP-Halbfinale erreicht: in Bukarest 2012 und 2014 in Stockholm.

    Nishikori, der in New York erst am späteren Champion Novak Djokovic gescheitert war, hatte im dritten Satz die große Chance zur Vorentscheidung, konnte aber beim Stand von 3:3 und 40:0 drei Breakbälle nicht nutzen. Bachinger kämpfte sich zurück und belohnte sich seinerseits mit dem entscheidenden Break zum 7:5.

  • Zverev und Djokovic sollen Europas Führung ausbauen


    Vor einem Jahr feierte der Laver Cup, benannt nach der australischen Tennis-Ikone Rod Laver, in Tschechiens Hauptstadt Prag seine Premiere. Die absoluten Top-Stars der Tennisbranche spielten untereinander im Duell zwischen Europa und dem Rest der Welt.

    Team Europe um Roger Federer, Rafael Nadal und Deutschlands besten Tennisspieler Alexander Zverev trat gegen die nichteuropäischen Akteuren wie Nick Kyrgios an. Die Europäer konnten sich knapp mit 15:9 durchsetzen. Vor allem der Auftritt des Doppels Federer/Nadal sorgte damals für Begeisterung unter Tennisfans weltweit.

    In diesem Jahr wird der Laver Cup, der mit dem im Golfsport sehr populären Ryder Cup vergleichbar ist, zum zweiten Mal ausgetragen.

    SPORT1 beantwortet alle wichtigen Fragen rund um das spektakuläre Turnier, dessen Teilnehmer und dessen Regeln.

    Wann und wo findet der Laver Cup statt?

    Vom 21. bis zum 23. September in Chicago im United Center, der Spielstätte der Chicago Bulls (NBA) und Blackhawks (NHL). Der Austragungsort wechselt jährlich. Für 2019 erhielt die Schweizer Stadt Genf den Zuschlag.

    Der 1. Spieltag fand am Freitag statt - Team Europe führt nach drei Siegen in den Einzeln mit 3:1. Lediglich das Traum-Doppel Federer/Djokovic musste eine Niederlage einstecken.

    Spieltage 2 und 3 am Samstag und Sonntag starten bereits jeweils um 20 Uhr.

    Wer tritt gegen wen an?

    Team Europe tritt gegen Team World an. Je sechs Spieler plus ein Ersatzmann bilden ein Team.

    Für Europa spielen Roger Federer (Schweiz), Alexander Zverev (Deutschland), Grigor Dimitrov (Bulgarien), Novak Djokovic (Serbien), David Goffin (Belgien) und Kyle Edmund (Großbritannien). Ersatzmann ist der Franzose Jeremy Chardy.

    Bei Team Welt besteht der Kader aus Kevin Anderson (Südafrika), John Isner (USA), Diego Schwartzman (Argentinien), Jack Sock (USA), Nick Kyrgios (Australien) und Frances Tiafoe (USA) Als Ersatzmann fungiert Nicolas Jarry aus Chile.

    Wie haben sich die Spieler qualifiziert?

    Vier der sechs Spieler eines jeden Teams haben sich durch ihre Weltranglistenposition (Stichtag ist das Ranking nach Wimbledon) direkt qualifiziert. Der Kapitän jeder Mannschaft wählt zwei weitere Spieler ("captain's pick").

    Auf Seiten der Europäer ist die schwedische Tennis-Legende Björn Borg der Teamkapitän, sein Vize-Kapitän ist Landsmann Thomas Enqvist. Für das Team Welt geht John McEnroe als Teamkapitän voran, unterstützt von seinem jüngeren Bruder Patrick als Stellvertreter.

    Welcher Modus wird gespielt?

    Ein Team braucht für den Sieg mindestens 13 Punkte. Insgesamt werden zwölf Spiele ausgetragen, neun Einzel und drei Doppel. Über die drei Turniertage werden täglich je drei Einzel und ein Doppel angesetzt. Dabei gibt es jeden Tag einen Punkt mehr pro Sieg als am Vortag.

    Es wird im Modus "best of three" gespielt, wobei ein entscheidender dritter Satz im Champions-Tie-Break ausgespielt wird.

    Bei einem 12:12-Unentschieden nach allen Begegnungen gibt es ein entscheidendes Doppel um den Gesamtsieg.

    Wie häufig dürfen die einzelnen Spieler antreten?

    Jeder Akteur darf ein oder zwei Einzel bestreiten, zudem werden mindestens vier der sechs Spieler pro Team im Doppel eingesetzt. Dabei darf keine Doppelpaarung mehr als einmal zusammen spielen.

    Wo ist der Laver Cup zu sehen?

    Es gibt in Deutschland zwei Möglichkeiten, um den Laver Cup zu verfolgen. Im TV wird er beim Pay-TV-Sender Sky zu sehen sein, zudem kann man die Partien im Livestream bei Amazon Prime verfolgen.

    Spielplan Tag 2, Samstag:

    ab 20 Uhr (MESZ):
    Alexander Zverev (Europa) - John Isner (Welt)
    Roger Federer (Europa) - Nick Kyrgios (Welt)
    ab 2 Uhr (MESZ):
    Novak Djokovic (Europa) - Kevin Anderson (Welt)
    Grigor Dimitrov/David Goffin (Europa) - Jack Sock/Nick Kyrgios (Welt)

  • Pleite für Traum-Doppel Federer/Djokovic


    Pleite beim Laver Cup für das Traumdoppel Roger Federer/Novak Djokovic.

    Die beiden Tennis-Superstars mit insgesamt 34 Grand-Slam-Titeln mussten sich Kevin Anderson/Jack Sock vom "Team World" in drei Sätzen geschlagen geben und verbuchten damit den ersten Punktverlust für "Team Europa" – insgesamt führen die Europäer nach Tag eins aber mit 3:1.

    Djokovic sorgt für Lacher

    Im ersten Satz behielt das Star-Duo noch mit 7:6 und gewonnenem Tie-Break knapp die Oberhand. Dennoch zeigte sich bereits im ersten Satz, dass die beiden Ausnahmekönner nicht wirklich geübt im Doppel sind. So schlug Djokovic im dritten Satz seinem Partner einen Ball an den Rücken und erntete dafür Gelächter im United Center von Chicago.

    Im zweiten Satz verloren Djokovic und Federer mit 3:6. So musste der entscheidende dritte Satz her, der beim Laver Cup im Tie-Break-Modus bis zehn gespielt wird. Dort behielten Anderson und Sock relativ deutlich mit 10:6 die Oberhand.

    Federer serviert Doppelfehler

    Rekord-Grand-Slam-Sieger Federer öffnete die Tür zum Sieg für den Gegner, als er im dritten Satz beim Stand von 4:4 einen Doppelfehler servierte.

    Zuvor hatte der Belgier David Goffin gegen Diego Schwartzman (Argentinien) mit 6:4,4:6,11:9 gewonnen. Dabei vergab Schwartzman sogar zwei Matchbälle im dritten Satz.

  • Laver Cup: Dimitrov und Edmund legen für Europa vor


    Team Europa hat beim Laver Cup im US-amerikanischen Chicago einen perfekten Auftakt erwischt. Der Titelverteidiger um Superstar Roger Federer gewann die ersten beiden Partien am Freitag.

    Zunächst brachte Grigor Dimitrov den Favoriten beim Show-Turnier, das zum zweiten Mal ausgetragen wird, in Führung. Der Bulgare setzte sich gegen Frances Tiafoe vom Team "World" mit 6:1, 6:4 durch.

    Im Anschluss bezwang der Brite Kyle Edmund Jack Sock aus den USA mit 6:4, 5:7, 10:6 und erhöhte auf 2:0.

    Für Europa geht neben Federer auch Deutschlands Top-Spieler Alexander Zverev an den Start. Bei der Premiere 2017 in Prag hatten sich die Europäer mit 15:9 durchgesetzt. 

  • Halbfinale! Bachinger gewinnt deutsches Duell


    Qualifikant Matthias Bachinger (München) hat das Halbfinale beim ATP-Turnier im französischen Metz erreicht. Der 31-Jährige, Nummer 166 der Weltrangliste, setzte sich im deutschen Duell gegen Lucky Loser Yannick Maden (Stuttgart) mit 6:3, 2:6, 6:4 durch und trifft im Halbfinale auf den topgesetzten Japaner Kei Nishikori.

    Der Einzug ins Halbfinale beim mit gut 560.000 Euro dotierten Turnier im Nordosten Frankreichs ist neben Bukarest 2012 und Stockholm vor vier Jahren eines der besten Resultate in Bachingers Karriere.

  • Federer liebäugelt mit Sandplatz-Saison


    Roger Federer plant 2019 möglicherweise ein Comeback auf den europäischen Sandplätzen. "Ich denke darüber nach", sagte der 37-jährige Schweizer am Rande des Laver-Cups in Chicago: "Die Idee ist noch nicht vom Tisch. Bis Ende des Jahres habe ich mich entschieden." 

    Federer hatte die rote Asche einschließlich der French Open in Paris in den Jahren 2017 und 2018 gemieden und sich stattdessen auf die kurze Rasensaison mit dem Höhepunkt Wimbledon vorbereitet.

    Sollte er 2019 die Sandplatz-Tour im Frühjahr spielen, müsste er seine komplette Planung umstellen: "Das würde schon mein Training im Dezember beeinflussen. Wenn du auf Asche spielst, verändert das alles."

    Mit seinen 20 Titeln bei den vier Grand-Slam-Turnieren ist Federer der Rekordhalter in dieser Statistik. Achtmal gewann er Wimbledon, sechsmal die Australian Open, fünfmal die US Open.

    2009 holte er seinen bisher einzigen Titel bei den French Open. Zuletzt stand er in Roland Garros 2011 im Finale, das er in vier Sätzen gegen den Spanier Rafael Nadal verlor.

  • Petkovic im Halbfinale klar geschlagen


    Andrea Petkovic (31) hat auf der WTA-Tour die Chance auf ihren ersten Finaleinzug seit gut dreieinhalb Jahren verspielt.

    Im Halbfinale von Guangzhou/China unterlag die Darmstädterin der an Position drei eingestuften Lokalmatadorin Wang Qiang 2:6, 2:6. Die Nummer 85 der Weltrangliste musste sich nach 1:15 Stunden geschlagen geben.

    Für Petkovic, die es zuletzt im Februar 2015 bei ihrem Triumph in Antwerpen bis ins Endspiel geschafft hatte, war es die sechste Halbfinalniederlage in Folge. 

    Ein schnelles Break, dann ist Schluss

    Nach dem einseitigen ersten Satz gelang Petkovic im zweiten Durchgang ein schnelles Break, Wang schlug aber postwendend zurück und nahm der Deutschen gleich dreimal das Service ab.

    Petkovic war nach ihrem Halbfinaleinzug in Washington Anfang August bei den Turnieren in New Haven und Cincinnati in der Qualifikation gescheitert. Bei den US Open in New York schied sie in der ersten Runde aus.

    Bei dem mit 250.000 Dollar dotierten Hartplatzturnier in Guangzhou hatte zuvor die frühere Wimbledonfinalistin Sabine Lisicki im Achtelfinale das Aus ereilt.